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Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG)

Das novellierte BEHG vom September 2020 setzt einen Preis von 25 Euro für jede entstehende Tonne Kohlendioxid (CO2) fest. Er gilt ab dem 1. Januar 2021. Damit werden Heizöl und Diesel um 7,9 Cent pro Liter, Benzin um 7 Cent pro Liter und Erdgas um 0,6 Cent pro Kilowattstunde teurer. In der Zukunft wird dieser Preis weiter steigen. Ab 2026 wird der gesetzlich festgelegte Preis durch einen Preis abgelöst, der über Angebot und Nachfrage gebildet wird (Emissionshandel).

Das Gesetz wurde 2019 verabschiedet. Es dient dazu, Treibhausgase zu senken, um die Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens und damit das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. Die Bundesregierung setzt damit außerdem das europäische Klimaschutzgesetz um. Das Treibhausgas Kohlendioxid entsteht bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Heizöl, Erdgas, Benzin oder Diesel, die im Verkehr und zu Heizzwecken eingesetzt werden.

Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagt dazu: “Der CO2-Preis kommt. Entscheidend für den Erfolg wird sein, dass es gute und bezahlbare Alternativen gibt zu Heizöl, Erdgas, Benzin oder Diesel. Darum geben wir die Einnahmen aus dem CO2-Preis auf mehreren Wegen an die Bürgerinnen und Bürger [und Unternehmen, d. Red.] zurück: über eine Entlastung beim Strompreis oder über Fördermittel etwa für neue klimafreundliche Heizungen. Das Ziel ist ja nicht, mehr Geld einzunehmen – das Ziel ist, dass der Umstieg auf klimafreundliche Alternativen auch die richtige Wahl für den Geldbeutel ist.”

Für die Unternehmen ist es daher wichtig, bei Neuanschaffungen, zum Beispiel einer Heizung, an die künftige Entwicklung zu denken und auf effiziente Technologien, am besten auf Basis Erneuerbarer Energien, zu setzen. Auch die Minderung des Energiebedarfs, z.B. durch eine Gebäudesanierung, senkt den Energieverbrauch und damit die Kosten. Bei der Ausstattung des Fahrzeugparkes ist es ebenfalls sinnvoll, auf geringen Treibstoffverbrauch und klimafreundliche Antriebe zu achten.

Unterstützung beim Aufspüren von Einspar- und Effizienzpotentialen im Unternehmen bieten die neutralen und kostenlosen Beratungsangebote für die Unternehmen im Nachhaltigen Gewerbegebiet: „Impulsberatung Energieeffizienz“ oder „Photovoltaik-Check“.

Bei Interesse an einer solch kostenfreien Beratung melden Sie sich bei der Klimaschutzmanagerin Monika Brudler: monika.brudler@stadt-frankfurt.de

Zur Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums.

Energiereferat
Author: Energiereferat



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Nov 2020

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