Die Förderung des Bundes für Unternehmen wurde deutlich verbessert. Ab dem 1. Januar 2021 steht eine vereinfachte Förderstruktur und Beantragung zur Verfügung. Zudem wurden die Fördertöpfe deutlich besser ausgestattet. Unternehmen können Zuschüsse für Beratung und für Investitionen sowie für die energetische Fachplanung und Baubegleitung erhalten. Für zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschuss gelten in einem Übergangszeitraum die alten Förderregelungen. Ab 1. Juli stehen die Verbesserungen dann auch für die Kreditlinien zur Verfügung.

Gefördert werden Beratungsleistungen für Energieaudits, für energetische Gebäudesanierung oder für ein Contracting. Die Zuschüsse betragen bis zu einer Höchstgrenze, 80 %. Die energetische Fachplanung und die Begleitung der Umsetzung durch einen Energieberater werden bis 50% bezuschusst. Bei geförderten Investition, außer bei Heizungsanlagen, ist die Einbindung eines Energieberaters Pflicht.

Investitionen in die Gebäudehülle (Dämmung, Fenster, Türen, Tore, sommerlicher Wärmeschutz), in eine Heizungstechnik mit erneuerbaren Energien und in die sonstige technische Gebäudeausrüstung (Lüftung, Beleuchtung, Mess-, Steuer- und Regeltechnik) werden zwischen 20% und 40% bezuschusst.

Eine wichtige Neuerung für Unternehmen ist, dass für die investiven Maßnahmen, die Regelungen nach dem europäischen Wettbewerbsrecht (De minimis, Allgemeine Gruppenfreistellungverordnung AGVO) aufgehoben wurden. Die Grenze von maximal 200.000 Euro an Zuschüssen innerhalb von drei Jahren (De minimis) gilt für das Förderprogramm „Bundesförderung energieeffiziente Gebäude BEG“ nicht mehr.

Kontakt für Fragen zu Energie und Klimaschutz:
Monika Brudler, Klimaschutzmanagerin Nachhaltiges Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach
E-Mail: monika.brudler@stadt-frankfurt.de, Telefon: 069-212-75383

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Author: Energiereferat