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Rückblick: Informationsveranstaltung für Eigentümer am 06.06.2018

Sommer, Sonne und blauer Himmel. Das Wetter in Frankfurt ließ mal wieder keine Wünsche für einen Tag am See offen. Doch anstatt Badehandtuch und Sonnencreme einzupacken, fanden sich rund 60 Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Unternehmerinnen und Unternehmer in der Kantine der frankfurter werkgemeinschaft (fwg) ein, um sich über den aktuellen Stand und die vielfältigen Serviceangebote im Nachhaltigen Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach zu informieren.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Standortmanager Tobias Löser, begrüßte auch der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt Oliver Schwebel alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nochmals herzlich. Zudem skizzierte er den bisherigen Projektlablauf, indem er unter anderem wichtige Meilensteine, Erfolge und die Bedeutung des Projektes für den Standort und die Stadt Frankfurt hervorhob. Auch Tobias Löser griff anschließend diese Inhalte nochmals auf und verwies auf wichtige Höhepunkte, wie den vier Unternehmer-Werkstätten, den Impulsveranstaltungen oder den Besuch des Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten.

Im Anschluss an die einführenden Worte erläuterte Maximilian Burger von der CIMA Beratung + Management GmbH die zentralen Ergebnisse der Eigentümerbefragung, die zu Beginn des Jahres durchgeführt wurde. Hierbei zeigte sich, dass eine Vielzahl an Eigentümern bereits seit Jahren in Fechenheim-Nord und Seckbach aktiv sind und auch in den kommenden Jahren ihr Engagement weiter ausbauen wollen. Herr Burger von der cima führte anschließend wie in den vorherigen Veranstaltungen durch das Programm.

Auch das weitere Programm zeichnete sich durch eine Vielzahl an interessanten Vorträgen zu verschiedenen Themen aus. Zunächst erläuterte Matthias Genth vom Stadtplanungsamt Frankfurt den Sinn und Zweck sowie den aktuellen Projektstand des parallel laufenden Projektes „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“. Ziel des Projektes ist es unter anderem das Industrie- und Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach planerisch und städtebaulich mit Blick auf das Stadtklima zu beleuchten und zu optimieren. An diesen Themen setzte auch Frau Mohr vom Umweltamt der Stadt Frankfurt an, in dem sie auf die Vorteile der Begrünung der Grundstücke und Gebäude, sowohl in monetärer als auch klimatischer Hinsicht verwies. Insbesondere die Förderkonditionen entsprechender Vorhaben durch das Förderprogramm „Klimaanpassung“ der Stadt Frankfurt standen hierbei im Fokus.

Doch nicht nur die Themen Städtebau, Klima und Umwelt sollten den weiteren Verlauf der Veranstaltung prägen. Die 1. Vorsitzende, der am 03. Mai gegründeten “Standortinitiative -FFN” (FrankFurter Osten nachhaltig), Frau Stella Stilgenbauer stellte die Arbeit der Standortinitiative vor, welche im Rahmen des Gesamtprozesses einen zentralen Baustein darstellt. Die Initiative will sich zukünftig um verschiedene Themen kümmern und sie mit viel Engagement gegenüber Dritten äußern und vermarkten. Anschließend wurden zudem die Themen Glasfasernetzausbau im Gebiet, die Dienstleistungen des Kompetenzzentrums Immobilien der Wirtschaftsförderung Frankfurt, das Programm für kreative Räume RADAR sowie das geplante Klimaschutzteilkonzept für das Gebiet, welches durch die Zero Emission GmbH entwickelt wird, erörtert. Jeweils im Anschluss der einzelnen Vorträge wurden auf Rückfragen aus dem Plenum die entsprechenden Anregungen diskutiert.

Nach einigen kurzen abschließenden Worten durch Herrn Tobias Löser klang der Abend gemeinsam bei leckeren Speisen und Getränken aus, sodass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Dachterrassen der fwg die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen konnten.

Gerne stellen wir Ihnen die gesamte Präsentation der Informationsveranstaltung zur Verfügung. Kontaktieren Sie hierzu einfach den Standortmanager.

 

 

Klimaschutzteilkonzept bewilligt – Quartiersbüro bittet um Ihre Unterstützung

Der Antrag beim BMUB (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) für die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für das Gewerbegebiet Fechenheim-Nord / Seckbach wurde in Höhe von 89.488 Euro bewilligt. Die Stadt Frankfurt am Main beteiligt sich mit einem Eigenmittelanteil von 50% ( 44.744 Euro).

Derzeit läuft das Ausschreibungsverfahren. Der Start der Konzepterstellung ist für April/Mai 2018 geplant. Die Laufzeit beträgt ca. 1 Jahr. Als Voraussetzung für die Förderung eines Klimaschutzkonzepts setzt das BMUB die Mitwirkungsbereitschaft der ansässigen Unternehmen voraus. Diese soll mit Hilfe eines sogenannten Unterstützerschreibens dokumentiert werden, aus welchem jedoch keine konkreten Verpflichtungen für die Unternehmen hervor gehen.

Das Standortbüro bittet daher alle Unternehmen ein solches Unterstützerschreiben zu unterzeichnen und an das Quartiersbüro zu senden. Dieses können Sie hier herunterladen: Unterstützerschreiben

Kostenfreie Energieberatung für das Nachhaltige Gewerbegebiet

Unternehmen, die im „Nachhaltigen Gewerbegebiet“ Fechenheim-Nord/Seckbach ansässig sind, können jetzt kostenfrei eine Energieberatung in Anspruch nehmen. Die Energieberatung ist Teil einer neuen ca. sechsmonatigen Beratungskampagne, die das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main und der Klimaschutzmanager des „Nachhaltigen Gewerbegebiets“ gemeinsam aufgesetzt haben. Hierbei kooperiert das Energiereferat mit professionellen Energieberatern.

Ablauf der Beratung

Im ersten Schritt kommt der Energieberater zusammen mit dem Klimaschutzmanager direkt in die Firma und macht sich vor Ort ein Bild über die energetische Ausgangslage. Er bespricht sich mit der Unternehmensleitung und erstellt im Anschluss einen Bericht, der u. a. eine Reihe von konkreten Umsetzungsmaßnahmen enthält. Darüber hinaus wird über Fördermöglichkeiten aufgeklärt sowie ggf. auf vertiefende Beratungsangebote hingewiesen. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu reduzieren und somit nicht nur das Klima zu schonen, sondern auch Kosten zu sparen. Im zweiten Schritt begleitet der Klimaschutzmanager das Unternehmen im Anschluss an die Beratung bei der erfolgreichen Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen.

Bei Interesse können sich Unternehmen gerne direkt an das Standortbüro wenden!

Nachhaltiges Gewerbegebiet auf hr-info

Unser Klimaschutzmanager Max Weber im Interview mit hr-info über seine Arbeit für das Nachhaltige Gewerbegebiet.

Erstes nachhaltiges Gewerbegebiet startet – Fechenheim-Nord und Seckbach im Fokus

(pia) Basierend auf einer umfassenden Machbarkeitsstudie erfolgte im Oktober 2015 der Magistratsbeschluss, der die Entwicklung eines nachhaltigen Gewerbegebiets für den Bereich Seckbach und Fechenheim-Nord vorsieht.

Am 2. Mai startete nun Tobias Löser als Leiter des auf fünf Jahre angelegten Projekts mit seiner Arbeit. Im Juni soll die Eröffnung des Quartiersbüros mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. Hierbei sollen Dialoge zwischen den beteiligten Akteuren angestoßen und Ziele des Standortmanagements aufgezeigt werden. Stadtplanungsdezernent Olaf Cunitz freut sich, dass es losgeht: „Das ist der Startschuss, auf den wir lange hingearbeitet haben. Denn die nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung des Gewerbegebietes bietet große Chancen für die dort ansässigen Betriebe, für mögliche Neuansiedlungen und auch für die Stadt als Ganzes.“

Für die Projektdurchführung stellt die Stadtverordnetenversammlung 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Auch eine Beteiligung des Bundes ist mit der Antragsbewilligung zum Forschungsprojekt „Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten“ im Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau sichergestellt. Durch den bundesweiten Erfahrungsaustausch erwartet die Stadt insbesondere zusätzliche fachliche Impulse. Das überwiegend zwischen Stadtplanungs- und Wirtschaftsdezernat übergreifende Projekt ist bei dem städtischen Tochterunternehmen der Wirtschaftsförderung Frankfurt angesiedelt.
Wirtschaftsdezernent Markus Frank begrüßt die Entscheidung, dass die Wirtschaftsförderung die Federführung für das wegweisende Projekt übernommen hat: „Die größte Herausforderung liegt im Bestand und ich begrüße sehr, dass wir uns dieser Aufgabe mit Modellcharakter für die Region und Deutschland stellen. Mit der Realisierung eines nachhaltigen Gewerbegebietes senden wir ein starkes Signal an unsere Unternehmen, auch weil die Stadt mit finanziellen Mitteln in einem nennenswerten Umfang diese bestehenden Gewerbeflächen zukunftsfähig gestaltet und mit dieser Entscheidung die bereits dort ansässigen Unternehmen unterstützt.“

Die Arbeit der Wirtschaftsförderung wird nun in enger Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt, weiteren Stellen der Stadt und den ungefähr 550 beteiligten Unternehmen vor Ort stattfinden.
Das Presse und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main veröffentlichte am 13.05.2016 diese Pressemeldung, welche vollständig hier eingesehen werden kann.