Aktuelles

Klimaschutzteilkonzept bewilligt – Quartiersbüro bittet um Ihre Unterstützung

Der Antrag beim BMUB (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) für die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für das Gewerbegebiet Fechenheim-Nord / Seckbach wurde in Höhe von 89.488 Euro bewilligt. Die Stadt Frankfurt am Main beteiligt sich mit einem Eigenmittelanteil von 50% ( 44.744 Euro).

Derzeit läuft das Ausschreibungsverfahren. Der Start der Konzepterstellung ist für April/Mai 2018 geplant. Die Laufzeit beträgt ca. 1 Jahr. Als Voraussetzung für die Förderung eines Klimaschutzkonzepts setzt das BMUB die Mitwirkungsbereitschaft der ansässigen Unternehmen voraus. Diese soll mit Hilfe eines sogenannten Unterstützerschreibens dokumentiert werden, aus welchem jedoch keine konkreten Verpflichtungen für die Unternehmen hervor gehen.

Das Standortbüro bittet daher alle Unternehmen ein solches Unterstützerschreiben zu unterzeichnen und an das Quartiersbüro zu senden. Dieses können Sie hier herunterladen: Unterstützerschreiben

Kostenfreie Energieberatung für das Nachhaltige Gewerbegebiet

Unternehmen, die im „Nachhaltigen Gewerbegebiet“ Fechenheim-Nord/Seckbach ansässig sind, können jetzt kostenfrei eine Energieberatung in Anspruch nehmen. Die Energieberatung ist Teil einer neuen ca. sechsmonatigen Beratungskampagne, die das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main und der Klimaschutzmanager des „Nachhaltigen Gewerbegebiets“ gemeinsam aufgesetzt haben. Hierbei kooperiert das Energiereferat mit professionellen Energieberatern.

Ablauf der Beratung

Im ersten Schritt kommt der Energieberater zusammen mit dem Klimaschutzmanager direkt in die Firma und macht sich vor Ort ein Bild über die energetische Ausgangslage. Er bespricht sich mit der Unternehmensleitung und erstellt im Anschluss einen Bericht, der u. a. eine Reihe von konkreten Umsetzungsmaßnahmen enthält. Darüber hinaus wird über Fördermöglichkeiten aufgeklärt sowie ggf. auf vertiefende Beratungsangebote hingewiesen. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu reduzieren und somit nicht nur das Klima zu schonen, sondern auch Kosten zu sparen. Im zweiten Schritt begleitet der Klimaschutzmanager das Unternehmen im Anschluss an die Beratung bei der erfolgreichen Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen.

Bei Interesse können sich Unternehmen gerne direkt an das Standortbüro wenden!

Nachhaltiges Gewerbegebiet auf hr-info

Unser Klimaschutzmanager Max Weber im Interview mit hr-info über seine Arbeit für das Nachhaltige Gewerbegebiet.

Erstes nachhaltiges Gewerbegebiet startet – Fechenheim-Nord und Seckbach im Fokus

(pia) Basierend auf einer umfassenden Machbarkeitsstudie erfolgte im Oktober 2015 der Magistratsbeschluss, der die Entwicklung eines nachhaltigen Gewerbegebiets für den Bereich Seckbach und Fechenheim-Nord vorsieht.

Am 2. Mai startete nun Tobias Löser als Leiter des auf fünf Jahre angelegten Projekts mit seiner Arbeit. Im Juni soll die Eröffnung des Quartiersbüros mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. Hierbei sollen Dialoge zwischen den beteiligten Akteuren angestoßen und Ziele des Standortmanagements aufgezeigt werden. Stadtplanungsdezernent Olaf Cunitz freut sich, dass es losgeht: „Das ist der Startschuss, auf den wir lange hingearbeitet haben. Denn die nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung des Gewerbegebietes bietet große Chancen für die dort ansässigen Betriebe, für mögliche Neuansiedlungen und auch für die Stadt als Ganzes.“

Für die Projektdurchführung stellt die Stadtverordnetenversammlung 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Auch eine Beteiligung des Bundes ist mit der Antragsbewilligung zum Forschungsprojekt „Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten“ im Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau sichergestellt. Durch den bundesweiten Erfahrungsaustausch erwartet die Stadt insbesondere zusätzliche fachliche Impulse. Das überwiegend zwischen Stadtplanungs- und Wirtschaftsdezernat übergreifende Projekt ist bei dem städtischen Tochterunternehmen der Wirtschaftsförderung Frankfurt angesiedelt.
Wirtschaftsdezernent Markus Frank begrüßt die Entscheidung, dass die Wirtschaftsförderung die Federführung für das wegweisende Projekt übernommen hat: „Die größte Herausforderung liegt im Bestand und ich begrüße sehr, dass wir uns dieser Aufgabe mit Modellcharakter für die Region und Deutschland stellen. Mit der Realisierung eines nachhaltigen Gewerbegebietes senden wir ein starkes Signal an unsere Unternehmen, auch weil die Stadt mit finanziellen Mitteln in einem nennenswerten Umfang diese bestehenden Gewerbeflächen zukunftsfähig gestaltet und mit dieser Entscheidung die bereits dort ansässigen Unternehmen unterstützt.“

Die Arbeit der Wirtschaftsförderung wird nun in enger Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt, weiteren Stellen der Stadt und den ungefähr 550 beteiligten Unternehmen vor Ort stattfinden.
Das Presse und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main veröffentlichte am 13.05.2016 diese Pressemeldung, welche vollständig hier eingesehen werden kann.

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