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Rückblick: 7. Unternehmer Werkstatt

Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Freiraumgestaltung, Regenwassermanagement, Mobilität und vieles mehr – Ein Jahr wurde das Gewerbegebiet Fechenheim Nord/ Seckbach intensiv analysiert, Gespräche geführt und Vorschläge für überbetriebliche Projekte entwickelt. Dazu gehören standortbezogene Maßnahmen, aber auch Kooperationsprojekte mit räumlichen Schwerpunkten. An diesen Stellen sorgen Maßnahmenkombinationen aus unterschiedlichen Sektoren für besondere Synergieeffekte. Die insgesamt vier Hot-Spots für eine klimafreundliche Entwicklung wurden den ansässigen Unternehmen am 26.03. vorgestellt:

Der Hot Spot „Rechenzentren“ bezieht das Umfeld der stromintensiven Branche zur Kühlung und Energiegewinnnung mit ein. Die „Grüne Wärmeader“ schafft eine attraktive Wegeverbindung im Gebiet, die gleichzeitig zur naturnahen Regenwasserbewirtschaftung dient und ein Nahwärmenetz beinhaltet. Im Hot Spot „Mobilitätsstation“ wird der Verkehrsknotenpunkt Gwinnerstraße zu einem Zentrum ausgebildet an dem verschiedene Mobilitätsangebote kombiniert werden. Im „Demonstrationsprojekt“ werden alle objektbezogenen Maßnahmen von Dachbegrünung bis zur Parkplatzgestaltung an einem Grundstück modellhaft gebündelt um als Lernort für nachhaltige Unternehmen betrieben zu werden.

 

Für alle Hot Spot Konzepte klicken Sie hier.


Quelle: Zero Emission GmbH

Rückblick: 6. Unternehmer-Werkstatt am 16.10.2018

Am 16. Oktober 2018 trafen sich Unternehmen, Eigentümerinnen und Eigentümer zur 6. Unternehmer-Werkstatt zum Thema „Energie und Kosten sparen“. Der Standortmanager Tobias Löser begrüßte die Anwesenden und stellte das Projekt „Nachhaltiges Gewerbegebiet“ kurz vor. Zudem zeigt er die neue Webseite www.frankfurter-osten.de den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Der Klimaschutzmanager Max Weber erläuterte den Hintergrund des Klimaschutzkonzeptes, das vom Büro Zero Emission GmbH derzeit erstellt wird.

In diesem Rahmen wurden erstmals die Bestandsdaten des Industriegebietes erhoben und hier vorgestellt – vor allem der Verbrauch des Standortes an Energie, wie Strom, Gas und Kraftstoff, aber auch der Wasserverbrauch und das Abwasseraufkommen. Dabei wurde klar, dass im Gebiet eine große Menge an Energie eingesetzt und demnach hohe CO2-Emissionen verursacht werden. Hier soll der Ansatzpunkt für eine nachhaltige Entwicklung liegen.

Folgerichtig wurden u.a. erste Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen vorgestellt: Angebote von verschiedenen Stromversorgern für sog. „Grünen Strom“ wurden diskutiert und Michaela Fischer vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) zeigte den Unternehmen auf, wie Betriebswasser genutzt und so Trinkwasser gespart werden kann.

Damit recht bald Maßnahmen zum Klimaschutz im Industriegebiet umgesetzt werden, diskutierten die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer über sog. „Hot Spots“ im Gebiet, an denen hohes Potenzial zum Energiesparen oder Verbesserung der Mobilität vorhanden ist. An vier Arbeitstischen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeregt über die an den“ Hot Spots“ umzusetzenden Ideen und entwickelten gemeinsam Vorschläge und nächste Schritte.

Den Ausklang des Abends konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei köstlichen Snacks der frankfurter werkgemeinschaft e.V. genießen. Die nächste Unternehmer-Werkstatt zum Klimaschutzkonzept wird Anfang 2019 stattfinden.

 

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