Veröffentlichungen

Video: Gewerbebestandgebiete – Ihr Beitrag zur Transformation der Städte

Quelle: Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung e.V.

Landesgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland

Zur Jahrestagung DASL 2021 “Stadt macht Arbeit – Arbeit macht Stadt” am 17.09.2021 in Hamburg. Link: https://dasl-ausstellung2021.de/

Ergebnisbericht 5 Jahre Pilotprojekt Nachhaltiges Gewerbegebiet

Vor fünf Jahren startete das bundesweit einzigartige Pilotprojekt „Nachhaltiges Gewerbegebiet“ im Frankfurter Osten. Ein Projekt zur positiven Entwicklung der Unternehmen im Gewerbegebiet und des Wirtschaftsstandorts Frankfurt am Main, das im engen Schulterschluss von Wirtschaftsförderung, Energiereferat und Stadtplanungsamt entstanden ist. Nun ist es Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen, denn das Projekt wird fortgesetzt und ist nun eine Blaupause für die Entwicklung weiterer Industrie- und Gewerbegebiete im Stadtgebiet. Mit dem Ergebnisbericht zum Pilotprojekt liegt jetzt eine Bestandsaufnahme in Magazinform vor, die tiefe Einblicke in die Arbeit vor Ort gibt und Visionen für die Zukunft aufzeigt. Ganz im Sinne des „Nachhaltigen Gewerbegebiets“ ist der Ergebnisbericht nicht nur als zertifiziert nachhaltig gedrucktes Printexemplar verfügbar, sondern auch als PDF zum Download, zum Onlineblättern als Flip-Book und – in komprimierter Form – sogar als Audioversion zum Hören.

Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten: Ergebnisbericht zum ExWoSt-Forschungsfeld

Die Publikation dokumentiert Methodik, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen des ExWoSt-Forschungsfeldes zur nachhaltigen Weiterentwicklung von Gewerbegebieten. In diesem Forschungsfeld haben BBSR und BMI von 2016 bis 2019 neun städtebauliche Modellvorhaben durchgeführt. Das zentrale Erkenntnisinteresse galt der Frage, wie sich in der Stadterneuerung städtebauliche Verbesserungen für urbane Produktionsstandorte mit Beiträgen zur nachhaltigen Stadtentwicklung verbinden lassen. Zu diesem Zweck haben die Modellprojekte städtebauliche Konzepte, Maßnahmen und Verfahren entwickelt und erprobt.

Klimaschutzteilkonzept

Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Freiraumgestaltung, Regenwassermanagement, Mobilität und vieles mehr – Ein Jahr wurde der Standort intensiv analysiert, Gespräche geführt und Vorschläge für überbetriebliche Projekte entwickelt. Dazu gehören standortbezogene Maßnahmen, aber auch Kooperationsprojekte mit räumlichen Schwerpunkten. An diesen Stellen sorgen Maßnahmenkombinationen aus unterschiedlichen Sektoren für besondere Synergieeffekte. Der Hot Spot „Rechenzentren“ bezieht das Umfeld der stromintensiven Branche zur Kühlung und Energiegewinnung mit ein. Die „Grüne Wärmeader“ schafft eine attraktive Wegeverbindung im Gebiet, die gleichzeitig zur naturnahen Regenwasserbewirtschaftung dient und ein Nahwärmenetz beinhaltet. Im Hot Spot „Mobilitätsstation“ wird der Verkehrsknotenpunkt Gwinnerstraße zu einem Zentrum ausgebildet an dem verschiedene Mobilitätsangebote kombiniert werden. Im „Demonstrationsprojekt“ werden alle objektbezogenen Maßnahmen von Dachbegrünung bis zur Parkplatzgestaltung an einem Grundstück modellhaft gebündelt um als Lernort für nachhaltige Unternehmen betrieben zu werden.

Standortvideo: Das Nachhaltige Industrie und Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/ Seckbach

Standortheft mit Gutscheinen

Im Gebiet erstellt und gedruckt – nach einer langen Arbeitsphase samt Fotoshootings kann die Standortinitiative zum Jahresende das Standortheft für das Nachhaltige Gewerbegebiet präsentieren. Alle Mitglieder der Standortinitiative haben die Chance ergriffen und präsentieren sich im Standortheft. Darüber hinaus bieten einige Mitglieder Gutscheine an, wie beispielsweise Vergünstigungen bei Erstaufträgen, kostenlose Beratungen oder auch Führungen über das Betriebsgelände. Neben der Vorstellung der Mitglieder informiert das Standortheft auch über den aktuellen Stand des bundesweit einzigartigen Pilotprojektes und über die damit einhergehenden Angebote, wie beispielsweise regelmäßig stattfindende Firmenbesichtigungen, kostenfreie Photovoltaikberatungen vom Energiereferat oder Fördermittel von bis zu 150 Euro pro qm für Umbaumaßnahmen. Die 4.000 Exemplare wurden am Standort vom Druck- und Verlagshaus Zarbock produziert.

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