Klimaschutz und Klimaanpassung

NACHHALTIGES GEWERBEGEBIET MIT GRÜNEM HERZ

 

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Klimamanagement im Nachhaltigen Gewerbegebiet

Das Klimamanagement des Klimareferats der Stadt Frankfurt am Main entwickelt gemeinsam mit dem Standortmanagement der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und in enger Zusammenarbeit mit ansässigen Unternehmen und weiteren Akteuren den Standort zum ersten nachhaltigen Gewerbegebiet Frankfurts. Nur gemeinsam erreichen wir eine zukunftsgerichtete und somit nachhaltige Entwicklung im Bestand. Dabei unterstützt das Klimamanagement die Unternehmen dabei, ihre Umweltleistung in den zentralen Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung zu steigern. Maßnahmenschwerpunkte wurden im Klimaschutzteilkonzept identifiziert und sollen zusammen mit den Akteuren in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Als zentrale Ansprechperson steht Klimamanager Claus Lauth zu den Themen Energie- und Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität sowie zu Flächenentsiegelung, Regenwasserbewirtschaftung und Begrünung zur Verfügung.

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Leitbild des Klimamanagements

  • Schützen der natürlichen Lebensgrundlagen – auch in Verantwortung für künftige Generationen 
  • Voranbringen der ökologischen Entwicklung der Unternehmen im Nachhaltigen Gewerbegebiet im Kontext der Nachhaltigkeit
  • Erhöhen der Chancen und vermindern der Risiken für die ansässigen Unternehmen 
  • Fördern von Umweltschutz im Denken und Handeln aller Akteure 
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Ziele des Klimamanagements

Die Ziele für den Klimaschutz im Nachhaltigen Gewerbegebiet Frankfurt Fechenheim-Nord/Seckbach sind, die entstehenden CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren und somit einen lokalen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Dies soll durch die Senkung des Verbrauchs fossiler Energieträger und den Umstieg auf erneuerbare Energien erreicht werden. Dabei profitieren die Unternehmen von einer gesteigerten Versorgungssicherheit, der Unabhängigkeit von Preissteigerungen fossiler Energieträger und einer langfristigen Kostenreduktion. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, dass die Stadt Frankfurt am Main ihre Klimaschutzziele erreicht.

Die Ziele im Hinblick auf Klimaanpassung sind, die Folgen des Klimawandels wie Hitzeinseln und Überflutungen durch Starkregen abzumildern und damit Risiken für die menschliche Gesundheit und Infrastrukturen zu reduzieren. Dies kann durch Maßnahmen wie Entsiegelung, Begrünung und Regenwasserbewirtschaftung erreicht werden. Dadurch können eine gleichbleibende oder verbesserte Aufenthaltsqualität und Behaglichkeit in Gebäuden sowie öffentlichen Bereichen gesichert und gleichzeitig unnötige Energieverbräuche zu Heiz- wie auch zu Kühlzwecken vermieden werden. Zudem tragen diese Maßnahmen zu einer erhöhten Biodiversität, Entlastung der Kanalisation und einer Anhebung des Grundwasserstands bei. 

Die Klimaschutz- und Klimaanpassungsziele der Stadt Frankfurt am Main sind auf der Startseite von „Klima und Energie“ auf frankfurt.de über diesen Link einsehbar.

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Förderung & Beratung

Das Standort- und Klimamanagement hat vielfältige Förder- und Beratungsangebote für Unternehmen zusammengestellt. So können sich Unternehmen Solaranlagen (Solarthermie/Photovoltaik) inklusive Mini-PV-Anlagen, Batteriespeicher und Ladesäulen sowie Klimaanpassungsmaßnahmen fördern lassen. Zu den Förder- und Beratungsangebote gelangen Sie über diesen Link.

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Klimaschutz und Klimaanpassung

Wie kann ein Industrie- und Gewerbegebiet klimafreundlich werden und sich an ein sich änderndes Klima anpassen? Bei der Erarbeitung des Klimaschutzteilkonzepts für das nachhaltige Gewerbegebiet wurde dieser Frage nachgegangen und dafür unter tatkräftiger Mitarbeit der Unternehmen vor Ort sowie verschiedener städtischer Arbeitsgruppen eine Vielzahl von Maßnahmen entwickelt. Initiiert und fachlich begleitet wurde die Erstellung vom Klimareferat der Stadt Frankfurt. Das Klimaschutzteilkonzept wurde im März 2021 von der Stadtverordnetenversammlung zur Umsetzung beschlossen und bildet damit die Arbeitsgrundlage des Klimamanagements für die kommenden Jahre.

Zentrale Maßnahmen sind

  • die Abwärmenutzung aus Rechenzentren
  • die Senkung des Energieverbrauchs
  • die Erzeugung und Nutzung von erneuerbaren Energien sowie
  • nachhaltige Mobilität

Auch die Anpassung an den Klimawandel wie Flächenentsiegelung, Regenwasserbewirtschaftung und Begrünung gehören zu den zentralen Themenfeldern. Das Klimaschutzteilkonzept kann über diesen Link aufgerufen werden. 

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Das Grüne Kraftwerk

Das Engagement von Privatpersonen und Unternehmen spielt bei der Energiewende und für den Klimaschutz eine zentrale Rolle. Durch die Installation von bspw. Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlagen kann ein Teil des Energiebedarfs regenerativ, ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe, gedeckt werden. Dadurch lassen sich Emissionen vermeiden und langfristig Energiekosten einsparen.  

Die Animation „Grünes Kraftwerk“ dokumentiert und visualisiert klimafreundliche Energieerzeugungseinheiten, die sich im Nachhaltigen Gewerbegebiet befinden. Die Standortinitiative FFN e.V. hat sich dabei das ambitionierte Ziel gesetzt, die installierte Leistung dieser Anlagen bis zum Jahr 2025 auf 3 Megawatt (MW) auszubauen. Auch Blockheizkraftwerke zur Gewinnung elektrischer Energie und Wärme sind Teil des „Grünen Kraftwerks“, da sie neben dem erzeugten Strom auch Abwärme nutzen und damit einen hohen Gesamtwirkungsgrad aufweisen. 

Um auch Ihre Anlage im „Grünen Kraftwerk“ darstellen zu können, füllen Sie bitte den Erfassungsbogen aus und senden diesen per E-Mail oder per Post an das Klimamanagement des Nachhaltigen Gewerbegebiets.

Grünes Kraftwerk des Nachhaltigen Gewerbegebiets Fechenheim-Nord / Seckbach

Werden auch Sie Erzeuger von erneuerbaren Energien!
Aktuelle Leistung: 2.420 kW
Ziel bis 2025: 3.000 kW

Design und Programmierung: Zero Emission GmbH

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Demonstrationsprojekte

Mit der Darstellung von Demonstrationsprojekten im Nachhaltigen Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach möchten wir das vielfältige unternehmerische Engagement in diesem deutschlandweit einzigartigen Pilotprojekt würdigen. Die vom Klimareferat der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichneten Unternehmen sind Best-Practice-Beispiele für eine nachhaltige betriebliche Entwicklung in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Soziales. 

Diese Demonstrationsprojekte zeigen, wie auf begrenztem Raum verschiedene grüne Technologien gleichzeitig realisiert werden können und somit zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung beitragen. Dabei geht es bspw. beim Klimaschutz um die Versorgung mit regenerativen Energien, Erhöhung der Energieeffizienz, den Einsatz von Elektromobilität, sowie bei der Klimaanpassung bspw. um Entsiegelung und Begrünung auf den Liegenschaften. 

In der sozialen Dimension zeigen diese Unternehmen, wie die eigenen Mitarbeiter:innen und Menschen außerhalb des Unternehmens von freiwilligen Leistungen profitieren können. Das bringt gleichzeitig Vorteile für das Unternehmen, wie die Bindung von Mitarbeiter:innen, die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und der Gewinn an Glaubwürdigkeit und Authentizität. 

Die Darstellung der Best-Practice-Unternehmen im Nachhaltigen Gewerbegebiet soll auch andere motivieren, ihr Engagement in den Dimensionen Ökologie und Soziales zu erhöhen und damit unternehmerische Verantwortung zu zeigen. Dadurch werden sichtbare, positive Beispiele erzeugt, die andere Unternehmen zur Nachahmung animieren. Die Demonstrationsprojekte werden so zu Multiplikatoren, die eine weitere nachhaltige Entwicklung im gesamten Gewerbegebiet auslösen können. Darüber hinaus strahlen solche Vorbilder auch auf das Stadtgebiet aus. Zudem wird die Sichtbarkeit des Nachhaltigen Gewerbegebietes erhöht und die Identifikation der Unternehmerschaft mit dem Gebiet gestärkt. 

Überzeugen Sie sich selbst und lassen Sie sich von den vier im Jahr 2023 ausgezeichneten Unternehmen in der Broschüre zu den Demonstrationsprojekten inspirieren: 

Broschüre Demonstrationsprojekte im Nachhaltigen Gewerbegebiet (blätterbar)

Das Standortmanagement ruft Unternehmen aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet auf, sich als Demonstrationsprojekt für das Jahr 2024 zu bewerben.  

Alle Infos zur Bewerbung und zur Auswahl von Demonstrationsprojekten finden Sie in folgender Datei: 

Im folgenden Abschnitt erhalten Sie Informationen zu den vier im Jahr 2023 ausgezeichneten Unternehmen:  

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2023

Im Jahr 2023 wurden die folgenden Demonstrationsprojekte ausgezeichnet:

Carl Friederichs GmbH 

Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG 

DYNOCHROM Blocksport GmbH 

Getränke Rach GmbH 

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2024

Inhalt für 2024

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2025

Inhalt für 2025

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2026

Inhalt für 2026

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Wissenswertes

Was bedeutet eigentlich der Begriff “Klima” und was unterscheidet das Klima vom Wetter?

Unter “Klima” versteht man die durchschnittlichen Wetterbedingungen bezogen auf längere Zeiträume (mindestens 30 Jahre) und größere Gebiete. Das “Wetter” hingegen beschreibt den aktuellen Zustand der Atmosphäre (Sonnenschein, Regen, Wind etc.) innerhalb einer Zeitspanne von Stunden bis Tagen an einem konkreten Ort.

Der Schutz des Klimas verlangsamt die Erderwärmung und vermindert dadurch das Risiko von Wetterextremen und trägt zum Erhalt der Lebensgrundlagen von uns Menschen bei. Dabei ist die Reduktion von Treibhausgasemissionen für den Schutz des Klimas wesentlich. Bei der Klimaanpassung geht es darum, mit den bereits spürbaren Auswirkungen des Klimawandels besser umzugehen.

Umfangreiche Informationen zu den Grundlagen des Klimawandels können auf der Webseite des Umweltbundesamts eingesehen werden. 

Informationen zur Klimaanpassung bspw. unter: 

Die folgenden Abschnitte behandeln relevante Themen für die Unternehmen im Nachhaltigen Gewerbegebiet zur Reduzierung von Treibhausemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel.

Energieeffizienz

Energieeffizienz ist das Verhältnis des Energieaufwands zur Erreichung eines festgelegten Nutzens, zum Beispiel die Bereitstellung von Licht oder Wärme. Die Energieeffizienz ist umso höher, je geringer die Energieverluste für das Erreichen des jeweiligen Nutzens sind.

Die Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen ist ein wichtiger Schritt, um Kosten zu senken, die Umwelt zu schonen und nachhaltiges Wirtschaften zu fördern. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können, um ihre Energieeffizienz zu verbessern. Hierfür ist es hilfreich, den Energieverbrauch zu analysieren und Potenziale zur Einsparung zu identifizieren. Auf Basis dieser Analyse können dann gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz umgesetzt werden.

Ein weiterer Ansatz ist die Nutzung erneuerbarer Energien. Unternehmen können beispielsweise in Photovoltaikanlagen investieren, um einen Teil ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Durch die Nutzung von Abwärme oder die Implementierung von energieeffizienten Heizungs- und Kühlsystemen können Unternehmen ebenfalls ihre Energieeffizienz steigern.

Darüber hinaus können Unternehmen auch auf energieeffiziente Technologien und Geräte setzen. Der Einsatz von energieeffizienten Beleuchtungssystemen, energieeffizienten Maschinen und Anlagen sowie die Optimierung von Produktionsprozessen können zu erheblichen Energieeinsparungen führen.

Im Folgenden finden Sie verschiedene Unterstützungsangebote.

Das Klimareferat der Stadt Frankfurt am Main hat eine Liste von Energieberater:innen für Nichtwohngebäude erstellt:

Diese Liste richtet sich an ansässige Unternehmen und Eigentümer:innen von Gewerbe- und Industrieunternehmen, die eine energetische Sanierung ihrer Immobilien und Energieeffizienzmaßnahmen für ihre technischen Einrichtungen planen, um den Energieverbrauch und damit Kosten zu senken sowie das Klima zu entlasten. Anhand dieser Liste können Unternehmen schnell herausfinden, welche Kompetenzen und Schwerpunkte im Bereich der Energieeffizienz Dienstleister anbieten und so schnell und unkompliziert Unterstützung bei der Planung von Energie-Effizienz-Maßnahmen erhalten.

Die LandesEnergieAgentur (LEA) Hessen unterstützt Unternehmen auf vielfältige Weise. Auf der Übersichtsseite Unternehmen sind diese Angebote einsehbar. Das Angebot der LEA in Bezug auf Energieberatung für Unternehmen ist über diesen Link verfügbar.

Flyer der LEA über das Angebot Initiative Energieberatung für Unternehmen aufrufbar über diesen Link.

Die LEA hat 50 Effizienztipps für Produktion und Verwaltung herausgegeben und eine dazugehörigen, digitalen Checkliste.

Weiterführende Informationen bspw. unter: 

Erneuerbare Energien 

Energiequellen werden als erneuerbar oder regenerativ bezeichnet, wenn sie im menschlichen Zeithorizont praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell erneuern. Im Gegensatz dazu sind fossile Energiequellen endlich oder regenerieren sich erst über den Zeitraum von Millionen Jahren. 

Der Ausbau von erneuerbaren Energien in Unternehmen ist ein wichtiger Schritt, um die Energiewende voranzutreiben und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Durch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen können Unternehmen ihren CO2-Ausstoß reduzieren und ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Unternehmen den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben können. Eine Option ist die Installation von Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen auf den Dächern oder an den Fassaden ihrer Gebäude. Diese ermöglichen die direkte Nutzung von Sonnenenergie zur Strom- und Wärmeerzeugung.

Ein weiterer Ansatz besteht darin, erneuerbare Energien in Produktionsprozesse zu integrieren. Unternehmen können beispielsweise Biomasse oder Biogas als Energiequelle für ihre Anlagen nutzen. Durch den Einsatz von Wärmerückgewinnungssystemen können sie auch Abwärme effizient nutzen und so den Energieverbrauch reduzieren.

Der Ausbau erneuerbarer Energien in Unternehmen bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch wirtschaftliche Chancen. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien können Unternehmen ihre Energiekosten senken und langfristig von stabilen Energiepreisen profitieren. Darüber hinaus können sie sich als nachhaltige und umweltbewusste Unternehmen positionieren, was für Kunden und Investoren zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Der Ausbau erneuerbarer Energien in Unternehmen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung. Unternehmen können durch ihre Investitionen in erneuerbare Energien nicht nur zur Energiewende beitragen, sondern auch wirtschaftliche Vorteile erzielen.

Unterstützung bei der Realisierung von Photovoltaik-Projekten können Unternehmen im Rahmen einer Vor-Ort-Impulsberatung und mittels der Broschüre „PHOTOVOLTAIK für Gewerbebetriebe und Unternehmen“ der LandesEnergieAgentur (LEA) Hessen erhalten. Infos dazu unter Förderung & Beratung

Solaranlagen, Batteriespeicher und Ladesäulen (neben Klimaanpassungsmaßnahmen) können Sie sich über das Förderprogramm „Klimabonus“ des Klimareferats der Stadt Frankfurt am Main fördern lassen.

Das Klimareferat hat eine Liste von Solarenergie-Dienstleistern in Frankfurt am Main erstellt, um Sie bei der Suche nach geeigneten Solarenergie-Dienstleistern zu unterstützen. Anhand dieser Liste können Sie schnell herausfinden, welche Zielgruppen unterstützt werden sowie welche Kompetenzen und Schwerpunkte die Solarenergie-Dienstleister haben, um so zielgerichtet Unterstützung bei der Realisierung Ihres Projektes zu erhalten.

Weiterführende Informationen bspw. unter: 

Anpassung an den Klimawandel

Die Anpassung an den Klimawandel ist für Unternehmen von großer Bedeutung, da sie mit verschiedenen Risiken und Herausforderungen konfrontiert sind. Unternehmen sollten Maßnahmen ergreifen, um sich auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten und ihre Geschäftstätigkeiten nachhaltig zu gestalten. Die Anpassung an den Klimawandel ist ein kontinuierlicher Prozess und Unternehmen sollten regelmäßig ihre Strategien und Maßnahmen überprüfen und anpassen, um auf neue Entwicklungen und Erkenntnisse zu reagieren.

Einige wichtige Aspekte der Anpassung an den Klimawandel in Unternehmen sind:

Risikomanagement: Unternehmen sollten ein systematisches und vorausschauendes Risikomanagement implementieren, um die Auswirkungen des Klimawandels auf ihr Geschäft zu bewerten und geeignete Vorkehrungen zu treffen.

Entwicklung von Anpassungskonzepten: Unternehmen können spezifische Anpassungskonzepte entwickeln, um sich auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten.

Die Stadt Frankfurt am Main schreibt mit der Gestaltungssatzung Freiraum und Klima bei allen Neu- und Umbauten im Frankfurter Stadtgebiet eine klimaangepasste Gestaltung von Gebäuden und Freiflächen vor. Bereits die Hessische Bauordnung macht hier Vorgaben, z. B. zur wasserdurchlässigen Gestaltung von Grundstücksfreiflächen und zur Begrünung. Wie dies in Frankfurt genau aussehen soll, regelt die Frankfurter Gestaltungssatzung Freiraum und Klima. So müssen Dächer und Fassaden in Zukunft umfassend begrünt, Versiegelungen vermieden und Schattenbereiche geschaffen werden. Schottergärten und meterhohe Sichtzäune sind verboten.

Gestaltungssatzung Freiraum und Klima

Broschüre Freiraum und Klima

Gebäudebegrünung

Zur Anpassung an den Klimawandel können sogenannte „Nature Based Solutions (NBS)“, wie Dach- und Fassadenbegrünung, beitragen. Diese können die negativen Auswirkungen z. B. auf die Lebensqualität und Gesundheit der Menschen im urbanen Raum nicht nur reduzieren, sondern haben gleichzeitig auch noch einen hohen ökologischen, medizinischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Nutzen. 

Weiterführende Infos bspw. unter: 

Flächenversiegelung und -entsiegelung 

Bei einer Flächen- oder Bodenversiegelung wird der natürliche Boden durch Bauwerke abgedeckt. Damit kann kein Niederschlag mehr in den Boden eindringen und die dort normalerweise ablaufenden Prozesse können nicht mehr stattfinden. Daneben gibt es noch weitere negative Auswirkungen auf die Lebensqualität, Gesundheit und Infrastrukturen z. B. Risiken durch Überflutungen und Überhitzung. 

Flächen- oder Bodenentsiegelung kann zu einer guten Lebensqualität und Gesundheit sowie zum Erhalt von Infrastrukturen in urbanen Räumen einen wesentlichen Beitrag leisten. Dazu zählen die Reduzierung von Hitzestress und Lufttrockenheit, Schaffung von Grün- und Freizeitflächen sowie die Reduzierung von Bodentrockenheit, Niedrigwasser und Überschwemmungen, Entlastung der Kanalisation, Förderung von Versickerung und Grundwasserneubildung.  Praxisbeispiele auch aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet sind in der Broschüre Gewerbegebiete − klimaangepasst und fit für die Zukunft! über diesen Link aufrufbar.

Regenwassermanagement, Starkregen und Überflutungen

Regenwasser ist ein kostbares Gut für Flora und Fauna und kann durch dessen Management im urbanen Kontext auch zur Reduktion von Risiken durch Hitzestress und Überflutungen beitragen. Daher sollte das Ziel weniger die Niederschlagswasserbeseitigung über die Kanalisation, sondern mehr urbanes Regenwassermanagement sein. Das heißt, Wasser kontrolliert abfließen zu lassen, es nachhaltig zu nutzen und zeitversetzt in den Wasserkreislauf abzugeben. 

Als Starkregen werden große Niederschlagsmengen bezeichnet, die innerhalb kurzer Zeit fallen. Das Potenzial für Starkregen nimmt mit der Klimaerwärmung zu, da die Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Starkregenereignisse können überall auftreten und in flacheren, urbanen Gebieten können die in kurzer Zeit anfallenden Wassermengen sowohl die Kanalisationssysteme als auch die lokalen Fließgewässer überfordern und weiträumige Flächen überfluten. 

Das Zentrum für KlimaAnpassung hat ein Special zum Thema Starkregen unter diesem Link veröffentlicht. Dieses Special enthält neben Definitionen u. a. auch Beispiele aus der Praxis von Kommunen und Landkreisen sowie weitere Informationen zum Thema Starkregen.  Zudem gibt es Informationen der Stadt Frankfurt am Main zu diesem Thema über diesen Link

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat das Handbuch Die unterschätzten Risiken Starkregen und Sturzfluten veröffentlicht, welches über diesen Link aufrufbar ist. 

Weiterführende Informationen zum Regenwassermanagement können bspw. unter diesem Link und zum Umgang mit Regenwasser unter diesem Link aufgerufen werden.

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