Rückblick: 7. Unternehmer Werkstatt

Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Freiraumgestaltung, Regenwassermanagement, Mobilität und vieles mehr – Ein Jahr wurde das Gewerbegebiet Fechenheim Nord/ Seckbach intensiv analysiert, Gespräche geführt und Vorschläge für überbetriebliche Projekte entwickelt. Dazu gehören standortbezogene Maßnahmen, aber auch Kooperationsprojekte mit räumlichen Schwerpunkten. An diesen Stellen sorgen Maßnahmenkombinationen aus unterschiedlichen Sektoren für besondere Synergieeffekte. Die insgesamt vier Hot-Spots für eine klimafreundliche Entwicklung wurden den ansässigen Unternehmen am 26.03. vorgestellt:

Der Hot Spot „Rechenzentren“ bezieht das Umfeld der stromintensiven Branche zur Kühlung und Energiegewinnnung mit ein. Die „Grüne Wärmeader“ schafft eine attraktive Wegeverbindung im Gebiet, die gleichzeitig zur naturnahen Regenwasserbewirtschaftung dient und ein Nahwärmenetz beinhaltet. Im Hot Spot „Mobilitätsstation“ wird der Verkehrsknotenpunkt Gwinnerstraße zu einem Zentrum ausgebildet an dem verschiedene Mobilitätsangebote kombiniert werden. Im „Demonstrationsprojekt“ werden alle objektbezogenen Maßnahmen von Dachbegrünung bis zur Parkplatzgestaltung an einem Grundstück modellhaft gebündelt um als Lernort für nachhaltige Unternehmen betrieben zu werden.

 

Für alle Hot Spot Konzepte klicken Sie hier.


Quelle: Zero Emission GmbH

Das “Grüne Kraftwerk”

Am 28. März wurde das “Grüne Kraftwerk” im Nachhaltigen Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach durch die Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Wirtschaftsdezernent Markus Frank gestartet. Das “Grüne Kraftwerk” visualisiert anschaulich alle regenerativen Energieanlagen im Gebiet auf der Webseite des Projekts. Ziel ist es, die Erzeugungsleistung von derzeit 1.400 kW bis 2025 auf 3.000 kW zu verdoppeln.

Gemeinsam wurde dann symbolisch die neue Photovoltaik-Anlage mit 246 kWp Leistung der Carl Friedrichs GmbH in Betrieb genommen, die einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des Ziels leistet. Stella Schulz-Nurtsch, Vorsitzende der Standortinitiative FFN e.V., übergab Stephan Berger (Geschäftsführer Carl Friederichs GmbH) eine Urkunde für die Beteiligung am “Grünen Kraftwerk”.

www.frankfurter-osten.de/kraftwerk

 

Bildquelle: Energiereferat / Salome Roessler

Begehung des Hot-Spots-“Grüne Wärmeader”

Das Klimaschutzteilkonzept für das Industrie- und Gewerbegebietes Fechenheim-Nord/ Seckbach nimmt immer konkretere Züge an.

Im Rahmen der 6. Unternehmer-Werkstatt wurden bereits  erste überbetriebliche und standortbezogene Potenzialräume, sogenannte „Hot-Spots“, identifiziert. Am 12. März 2019 lud der Klimaschutzmanager nun zu einer offenen Ortsbegehung des Hot-Spots „Grüne Wärmeader“ ein. Hierbei handelt es sich um die alte Hafenbahn-Schienentrasse zwischen der Flinsch- und Gwinnerstraße.

Die Begehung und anschließende Diskussionsrunde wurde fachlich vom Energiereferat, der Zero Emission GmbH, der WJF Ingenieursgesellschaft, dem Stadtplanungsamt und der Wirtschaftsförderung begleitet. Die Teilnahme vieler Anrainer zeigte (u.a. Grahl & Nicklas GmbH, Helmut Haug GmbH, Grandjean & Kollegen, Outotec GmbH & Co. KG, INSATransport Spedition GmbH, Sika Automotive Frankfurt-Worms GmbH), dass ein hohes Interesse an der Entwicklung der Flächen besteht.

Dabei sind die Potentiale zur Flächennutzung sehr vielfältig: Eine Regenwasserversickerung für die angrenzenden Betriebe, eine Wärmeleitung zur Versorgung mit regenerativen Energien und/oder auch eine attraktiv gestaltete Grünfläche für die Beschäftigten sind denkbar.

Die nächsten Schritte werden von Seiten des Energiereferates & Zero Emission GmbH strukturiert und weiterverfolgt. Dabei ist eine temporäre Umnutzung möglich, bis weitere Schritte zur Umsetzung der Konzeptideen folgen. Eine Vorstellung wird im Rahmen der 7. Unternehmer-Werkstatt erfolgen.

 

Begehung der Potentialfläche.

Disskussion und Entwicklung verschiedener Konzeptideen in den Räumlichkeit der INSATransport Spedition GmbH.

 

Rückblick: Veranstaltung “Energieeffizienz bringt Unternehmen voran”

Im Nachhaltigen Gewerbegebiet trafen sich am 13.03.19 mehr als 30 Vertreter des Bundes, Landes, Kommunen und Unternehmen, um sich über die Thematik „Energieeffizienz bringt Unternehmen voran – Wärmewende als Handlungsstrategie“ auszutauschen. Veranstalter war das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Zusammenarbeit mit der HA Agentur GmbH, Abteilung LandesEnergieAgentur (LEA).

Jürgen Schiller von Westfalia Eichmann repräsentierte als Vorsstandsmitglied die Standortintitiative FFN e.V. und veranschaulichte den Teilnehmern die Entstehung, Aufgaben und Ziele der Initiative. Anschließend erläuterte der Klimaschutzmanager Max Weber die Ziele des Pilotprojekts Nachhaltiges Gewerbegebiet. Ehe zwei Mitgliedsunternehmen (Druck- & Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG und Carl Friederichs GmbH) ihre Maßnahmen zur Energieeinsparung im Betrieb vorstellten. Beide Unternehmen beteiligen sich erfolgreich an ÖKOProfit Frankfurt.

Im Rahmen der Veranstaltung im Antagon-Theater konnte das Pilotprojekt postive Anstöße für andere Standorte und Unternehmen liefern. Exklusive Fördermöglichkeiten für Unternehmen im Nachhaltigen Gewerbegebiet finden Sie hier.

 

Jürgen Schiller stellt die Standortinitiative FFN e.V. vor.

Frank Schülke und Robertus Hässler präsentieren Ihre Erfolge unter Zusammenarbeit mit ÖKOPROFIT Frankfurt.

Rückblick: 1. Mitgliederversammlung FFN e.V.

Am 12.02.2019 fand die 1. Mitgliederversammlung der Standortinitiative FFN e.V. in der Kantine der fwg (Cassellapark) statt. Knapp 40 Teilnehmer wurden von der Vorstandsvorsitzenden Stella Schulz-Nurtsch begrüßt. Es erfolgten u.a. eine Bericht für das abgelaufene Kalenderjahr, der Bericht des Kassierers sowie die Vorstellung der Vereinsziele für 2019.

Nach der offiziellen Mitgliederversammlung war Zeit für eine kleine Stärkung, ehe der Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt am Main Klaus Oesterling sich den Fragen der Mitgliedsunternehmen stellte. In dem fast zweistündigen Gespräch wurden viele Themen wie die grundsätzliche verkehrliche Situation, das Industriestraßenprogramm, der Riederwaldtunnel, die Nordmainische-S-Bahn oder das Dieselfahrverbot diskutiert. Die Standortinitiative wird nun einen Forderungskatalog erarbeiten, in welchem alle kleinen und großen Defizite aufgelistet werden sollen. Dieser soll anschließend an den Verkehrsdezernenten übergeben werden.

Sollten Sie bisher kein Mitglied in der Standortinitiative sein und sich dennoch für die Projekte interessieren, dann melden Sie sich am besten beim Newsletter an: http://frankfurter-osten.de/newsletter/

 

Delegation aus Marokko zu Gast im Standortbüro

Im Rahmen der Deutsch-Marokkanischen Zusammenarbeit und in Partnerschaft mit der Allianz AG organisierte die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Ende 2018 eine „Study Tour“ einer marokkanischen Fach-Delegation nach München, Frankfurt und Bonn. Der Teilnehmerkreis setzte sich aus Kommunen- und Unternehmensvertretern aus Agadir sowie der umliegenden Region zusammen. Zentrale Themen waren Klimakatastrophen-Management und -versicherung, Risikomanagement für KMUs und Kommunen.

Im Zuge dieser „Study Tour“ besuchte die Delegation am 23.11.2018 das Nachhaltige Gewerbegebiet. Der Klimaschutzmanager des Standortbüros, Max Weber, empfing die Delegation im Standortbüro und gab in Form einer Präsentation Einblicke in die spezifischen Herausforderungen vor Ort. Anschließend hatten die nordafrikanischen Gäste die Möglichkeit, sich das Gebiet im Rahmen einer moderierten Busrundfahrt selber aus nächster Nähe zu sehen.

Dieser Besuch zeigte erneut das über die Landesgrenzen hinausreichende Interesse am Pilotprojekt im Frankfurter Osten Nachhaltig.

 

Sep 2020

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