Aktuelles

Aufruf zur Bewerbung als Demonstrationsprojekt 2026

Das Standortbüro ruft Unternehmen aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet auf, sich als Demonstrationsprojekt für das Jahr 2026 zu bewerben. Nächstes Jahr werden zum letzten Jahr Demonstrationsprojekte im Nachhaltigen Gewerbegebiet ausgezeichnet. Nutzen Sie Ihre Chance und bewerben Sie sich bis Ende Februar 2026! 

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Die Mobilitätswende vorantreiben und Geld verdienen

Für die Mobilitätswende treibt auch die Mainova den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Frankfurt und der Rhein-Main-Region voran. Aktuell ist sie auf der Suche nach neuen Standorten für den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Für Ihre erfolgreiche Empfehlung eines Grundstückseigentümers, der Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Mainova hat, erhalten Sie von der Mainova eine Prämie von 500 €. 

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Rückblick: Infoveranstaltung „Solarenergie bei Unternehmen“

Unternehmen können von Solarenergie konkret durch Kosteneinsparungen und Fördermöglichkeiten profitieren. So lautet der Tenor einer vom Standortbüro des Nachhaltigen Gewerbegebiets und der Standortinitiative FFN e. V. am Donnerstag, 9. Oktober 2025 organisierten Informationsveranstaltung. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines Unternehmensstammtischs der Standortinitiative FFN e. V. statt. Wir bedanken uns bei der Frankfurter Werkgemeinschaft (fwg) für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. 

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Nachhaltige Pilotanlage bei Metso am 10.09.2025 eröffnet: 100 % auf Wasserstoff basierendes Verfahren zur Direktreduktion von Feineisenerz

Eröffnung der Circored™ Pilot Anlage - Foto Metso

Direktreduktion von Feineisenerz 

Für alle, die mit dem Begriff ‚Direktreduktion von Feineisenerz‘ nichts anfangen können, hier erst einmal eine ganz grobe Erklärung: Der Grundstoff der Stahlproduktion ist Eisenerz. Um daraus Roheisen herzustellen, muss der Sauerstoff aus dem Eisenerz entfernt werden, um metallisches Eisen zu bilden – die sogenannte Reduktion.  

Die Direktreduktion ist ein umweltschonenderes Alternativverfahren zu den Hochöfen, die wir wahrscheinlich alle im Kopf haben, sobald man ‚Eisenproduktion‘ hört. Bei diesem Hochofenverfahren fallen pro Tonne Stahl bis zu 2 Tonnen CO2 an. 

Bei dem herkömmlichen Verfahren der Direktreduktion in Schachtöfen wird der Sauerstoff bei Temperaturen von über 1000 °C mit Erdgas aus dem Eisenerz entfernt, das für den Prozess vorher aufwendig pelletiert werden muss. Das Produkt des Verfahrens ist sogenannter Eisenschwamm, dieser wird weiter zu Rohstahl verarbeitet. Bei der Verwendung von Erdgas fällt immer noch etwa 1 Tonne CO2 pro Tonne Stahl an.  

Was macht die Circored™ Pilot Anlage anders? 

Das Circored™-Verfahren, eine firmeneigene Technologie von Metso, ermöglicht eine Reduktion unter der ausschließlichen Verwendung von Wasserstoff. Sie verfügt über elektrische Heizungen, um einen nahezu CO2-freien Betrieb zu ermöglichen. 

In der CircoredTM-Pilotanlage werden in Zukunft eine Vielzahl von Eisenerzarten im Tonnenmaßstab getestet, wodurch zum einen Prozessdaten für die Konstruktion zukünftiger Anlagen im kommerziellen Maßstab gewonnen werden und zum anderen industrielle Versuche in vorhandenen Schmelzöfen durchgeführt werden können.  

Eröffnungsfeierlichkeiten 

Zur Eröffnung am 10.09.2025 gaben Pia Karhu (President Minerals), Mario Schulz (Vice President Delivery), Max Köpf (Director Services), Attaul Ahmad (Vice President Ferrous & Heat) aus der Geschäftsleitung von Metso kurze Grußworte. Markus Waltz von der KfW Bank erläuterte kurz Finanzierungsoptionen über die KfW Bank. Als positiven Abschluss erklärte Beven Xiberras von Rio Tinto in Australien, wieso sie als erste Kunden eine solche Anlage zu Versuchszwecken nutzen möchten. 

Aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet in die Welt 

Ein Verfahren, dass in Deutschland entwickelt wurde und nun von einem finnisch-deutschen Unternehmen in die Welt getragen wird, verändert eine der ältesten und umweltkritischsten Industrien – und das direkt aus unserem Nachhaltigen Gewerbegebiet heraus. Wir sind gespannt, was sich noch so alles in den nächsten Jahren bei der Metso, aber auch im restlichen nachhaltigen Gewerbegebiet bewegen wird. 

Demonstrationsprojekte 2025

Die Auszeichnung als Demonstrationsprojekt wurden für die Carl Friederichs GmbH, das Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG und die Getränke Rach GmbH für ihr vorbildliches betriebliches Engagement in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Soziales durch das Klimareferat der Stadt Frankfurt am Main verlängert. 

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Rooftop Day 2025

Unter dem Motto „Ganz oben. Ganz Du.“  öffneten sich am Samstag, 23.08.2025 in ganz Frankfurt Dachterrassen für die Öffentlichkeit. Das Nachhaltige Gewerbegebiet durfte dabei mit der wunderschönen Dachterrasse des Cassellaparks nicht fehlen.  

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