Am Donnerstag, den 22. Januar 2026 startete unsere neue online Vortragsreihe Impulse.26 erfolgreich ins Jahr. Den Auftakt machten Jana Solveig und Uwe Lerch mit ‘Amplify Your Life – Resilienter führen und arbeiten’.
In einer Zeit, in der innere Kündigung, allgemeine Unsicherheit und die täglichen Nachrichten nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Führungskräfte angreift, ist Achtsamkeit mit sich eine Form, den Alltag besser zu meistern. Und wer achtsamer mit sich ist, überträgt dies auf seine Umgebung, Kollegen und Kolleginnen sowie Mitarbeitenden.
Die Teilnehmer haben einiges für ihren Alltag mitnehmen können und gingen positiv gestimmt aus dem Webinar.
Wer mehr dazu wissen möchte, kann hier die Unterlagen zum Webinar finden.
Der nächste kostenlosen Online-Vortrag der Impulse.26-Reihe findet am 19.03.2026 von 12:30 bis 13:30 Uhr statt. Thema: Future Trends.
Das Format wird vom Standortbüro des Nachhaltigen Gewerbegebiets Fechenheim-Nord/Seckbach zusammen mit dem Standortmanagement Nieder-Eschbach angeboten.
Für die weiteren Termine und Themen können Sie hier den Flyer herunterladen. Der Link, um in das Online-Meeting zu gelangen, ist für alle Veranstaltungen der gleiche.
Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu und das Team des Standortbüros im Nachhaltigen Gewerbegebiet blickt gemeinsam mit der Standortinitiative FFN e. V auf ein ereignisreiches Jahr zurück.
Workshop zur Weiterentwicklung des Nachhaltigen Gewerbegebiets
Am 4. Februar 2025 lud das gemeinsame Standortbüro der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und des Klimareferats der Stadt Frankfurt am Main Unternehmen und Akteur:innen des Nachhaltigen Gewerbegebiets zu einem offenen Standort-Workshop ein. Unter dem Motto „Nachhaltige und kooperative Weiterentwicklung unseres Gewerbegebiets“ fanden in den Räumlichkeiten der Frankfurter Werkgemeinschaft (fwg) zwischen den insgesamt 31 Teilnehmenden aus 20 Unternehmen engagierte Gespräche statt. Darüber hinaus sind viele neue Ideen entstanden, um das Gebiet zukunftsfähig und nachhaltig zu gestalten.
Workshop Februar 2025 im Nachhaltigen Gewerbegebiet 2025. Bildquelle: Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH
Ausbildungsmesse 2025
Ende 2021 und Anfang 2022 wurden im Rahmen von drei Workshops mit Unternehmensvertreter:innen die Weichen für die zukünftige Arbeit im Nachhaltigen Gewerbegebiet gestellt, in deren Rahmen die Handlungsfelder Nachhaltigkeit, Sichtbarkeit sowie Ausbildung & Job priorisiert wurden. In diesem Zusammenhang wurde eine Arbeitsgruppe „Ausbildungsmesse“ gegründet. Es wurden ein detailliertes Konzept für die Umsetzung einer Ausbildungsmesse erstellt.
Workshop Februar 2025 im Nachhaltigen Gewerbegebiet 2025. Bildquelle: Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH
In Kooperation mit dem Standortmanagement der Wirtschaftsförderung veranstaltete die Standortinitiative FFN e.V. am 28.02.2025 die dritte Ausbildungsmesse im Frankfurter Osten in der Fabriksporthalle des Frankfurter Sportkreises e. V. in der Wächtersbacher Straße 80. Am Messetag stellten 44 Aussteller:innen, darunter Unternehmen, Organisationen und städtische Einrichtungen aus dem Frankfurter Osten, ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor. Insgesamt besuchten 800 Personen die Ausbildungsmesse. Unter den Eingeladenen waren auch die Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Bernhard Grieb.
Durch das Projekt konnten die Unternehmen im Stadtteil sichtbar gemacht und viele Vernetzungen generiert werden. Im Nachgang zur Messe wurden zwei Evaluationen durchgeführt. An der ersten Evaluation zum Ablauf der Messe nahmen 34 an der zweiten Evaluation zur Erfassung der vermittelten Stellen nahmen 14 von 44 Aussteller:innen teil. Es wurden um die 1520 Gespräche geführt und es wurden 16 Ausbildungsstellen als ‘durch die Messe vermittelt’ angegeben.
Sommerfest im Nachhaltigen Gewerbegebiet
Am 19.08.2025 fand das jährliche Sommerfest im Nachhaltigen Gewerbegebiet statt.
Hierzu hatten die Standortinitiative FFN e. V. sowie das gemeinsame Standortbüro der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und des Klimareferats der Stadt Frankfurt am Main die Unternehmen und Akteur:innen am Standort ebenso wie politische Vertreter:innen eingeladen. Gastgeber war in diesem Jahr der Rechenzentrumsbetreiber Equinix, der die Dachterrasse seines neuen nachhaltigen Bürogebäudes zur Verfügung stellte. Equinix ist zudem eines der Demonstrationsprojekte aus dem Vorjahr.
Unter den Eingeladenen waren Dezernentin Tina Zapf-Rodríguez aus dem Dezernat X – Klima, Umwelt und Frauen sowie Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH.
Auf dem Sommerfest erhielten Carl Friederichs, das Druck- und Verlagshaus Zarbock und der Getränkehändler Rach eine Verlängerung ihrer Auszeichnung als Demonstrationsprojekte für ihr vorbildliches betriebliches Engagement in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Soziales.
Im Fokus der Veranstaltung standen ein lockerer Austausch und Netzwerken. Insgesamt nahmen über 60 Personen an der Veranstaltung teil.
Sommerfest 2025 bei der Equinix (Germany) GmbH. Bildquelle: Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, Foto: Dirk Wiedlein
Rooftop Day auf der Dachterrasse des Cassellaparks
Unter dem Motto „Ganz oben. Ganz Du.“ öffneten sich am Samstag, 23.08.2025 in ganz Frankfurt Dachterrassen für die Öffentlichkeit. Das Nachhaltige Gewerbegebiet nahm mit der Dachterrasse des Cassellaparks daran teil. Das Programm bestand aus der Vorstellung des Nachhaltigen Gewerbegebiets und Interviews von ansässigen Unternehmen, die ihre Sicht auf betriebliche Nachhaltigkeit darstellten. Auch Stephanie Wüst, Stadträtin und Dezernentin des Dezernats IV Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing, Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt am Main und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, Bernhard Grieb kamen vorbei. Der Abend klang zu den Beats von DJ Raudy aus.
Rooftop Day 2025 auf der Dachterrasse des Casella Parks. Bildquelle: Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH
Unternehmensstammtische bei unterschiedlichen Unternehmen
Fast jeden ersten Donnerstag im Monat finden im Nachhaltigen Gewerbegebiet die Unternehmensstammtische statt. Hier treffen sich interessierte Unternehmer:innen und ihre Mitarbeiter:innen und erhalten eine Führung durch ein Unternehmen der Nachbarschaft. Dieses Jahr stellten sich so die protagon und antagon e. V., die Frankfurter Werksgemeinschaft (fwg), Carl Friederichs und Grahl & Nicklas vor. Auch das Standortmanagement lud zwei Mal ein.
Informationsveranstaltung zum Bauprojekt Nordmainische S-Bahn
Das Standortmanagement hat die DB InfraGo gebeten eine Informationsveranstaltung zum Bau der Nordmainischen S-Bahn (NMS), Schwerpunkt Bauabschnitt Ernst-Heinkel-Straße/Orber Straße/Cassellastraße vor Ort in der Orber Straße abzuhalten. Die Veranstaltung am 18.09.2025 in den Räumlichkeiten der frankfurter werkgemeinschaft im Cassellapark war gut besucht und wurde dankend angenommen. Die Bedenken, dass es eine Vollsperrung in der Orber Straße gibt, die alle Unternehmen abtrennen würde, konnten zerstreut werden. Aktuelle Informationen zur laufenden Baustelle werden zwischen DBInfraGo, dem Standortmanagement und den Unternehmen zirkuliert.
Informationsveranstaltung „Solarenergie bei Unternehmen“
Das Standortbüro des Nachhaltigen Gewerbegebiets und die Standortinitiative FFN e. V. führten am 09.10.2025 eine Informationsveranstaltung zum Thema Solarenergie bei Unternehmen in den Räumlichkeiten der Frankfurter Werkgemeinschaft durch. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines Unternehmensstammtischs der Standortinitiative FFN e. V. statt. Expert:innen unterschiedlicher Fachbereiche gaben einen umfassenden Überblick über die Vorteile von Photovoltaikanlagen, verfügbare Fördermöglichkeiten sowie unterschiedliche Betreibermodelle. Auch Beispiele aus der Praxis wurden vorgestellt. Vor Ort war auch Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez, die die Teilnehmenden im Namen der Stadt begrüßte.
Friesstraße – Gemeinsames Vorgehen bei Einbahnstraßenregelung und Fahrbahndeckenerneuerung
Die Friesstraße in Seckbach war Zentrum zweier Ereignisse und in beiden konnte man sehen, dass die Gemeinschaft der Unternehmer zusammen vorgehen kann.
Nach dem Wirtschaftstag der Wirtschaftsförderung Frankfurt in Seckbach im Mai 2025, auf dem die Dringlichkeit einer Sanierung der Friesstraße diskutiert worden war, hatte das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) die Sanierung mit Nachdruck vorangetrieben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASE haben die Arbeiten so eingetaktet, dass die Asphaltdecke auf dem rund 550 Meter langen Abschnitt zwischen Hausnummer 5a und 25 sonntags (23.11.2025) aufgebracht wurde, damit das Tagesgeschäft der Unternehmen nicht belastet wurde.
Friesstraße bekommt neue Fahrbahndecke, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Kim Bartelt
Ähnlich einheitlich war das Vorgehen der Unternehmen bei der plötzlich eingeführten Einbahnstraßenregelung der Verbindungsstraße ‘Am Seckbacher Ried’, die seit Juli 2025 nur noch von der Krupp- zur Friesstraße führt. Aus ökonomischen Gründen ist die Drehung der Einbahnstraße für die ansässigen Unternehmen in der Friesstraße wichtig. Gemeinsam traten die Unternehmen mit dem Standortmanagement an das Straßenverkehrsamt heran und in der Folge auch an den Ortsbeirat und eine Bürgerinitiative, um die Drehung zu erwirken. Die Hoffnung ist, dass bis Ostern 2026 die Einbahnstraßenregelung zur Zufriedenheit der Unternehmen geändert wird.
Alles in allem war es ein aufregendes Jahr. Wir wünschen Ihnen daher ruhige Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!
Ihre Marion Dumitraskovic (Standortmanagerin), Claus Lauth (Klimamanager) und Stella Schulz-Nurtsch (Vorstandsvorsitzende FFN e. V.)
Das Standortbüro ruft Unternehmen aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet auf, sich als Demonstrationsprojekt zu bewerben. Dieses Jahr werden zum letzten Jahr Demonstrationsprojekte im Nachhaltigen Gewerbegebiet ausgezeichnet. Nutzen Sie Ihre Chance und bewerben Sie sich bis zum 31. Mai 2026!
Für die Mobilitätswende treibt auch die Mainova den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Frankfurt und der Rhein-Main-Region voran. Aktuell ist sie auf der Suche nach neuen Standorten für den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Für Ihre erfolgreiche Empfehlung eines Grundstückseigentümers, der Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Mainova hat, erhalten Sie von der Mainova eine Prämie von 500 €.
Unternehmen können von Solarenergie konkret durch Kosteneinsparungen und Fördermöglichkeiten profitieren. So lautet der Tenor einer vom Standortbüro des Nachhaltigen Gewerbegebiets und der Standortinitiative FFN e. V. am Donnerstag, 9. Oktober 2025 organisierten Informationsveranstaltung. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines Unternehmensstammtischs der Standortinitiative FFN e. V. statt. Wir bedanken uns bei der Frankfurter Werkgemeinschaft (fwg) für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Für alle, die mit dem Begriff ‚Direktreduktion von Feineisenerz‘ nichts anfangen können, hier erst einmal eine ganz grobe Erklärung: Der Grundstoff der Stahlproduktion ist Eisenerz. Um daraus Roheisen herzustellen, muss der Sauerstoff aus dem Eisenerz entfernt werden, um metallisches Eisen zu bilden – die sogenannte Reduktion.
Die Direktreduktion ist ein umweltschonenderes Alternativverfahren zu den Hochöfen, die wir wahrscheinlich alle im Kopf haben, sobald man ‚Eisenproduktion‘ hört. Bei diesem Hochofenverfahren fallen pro Tonne Stahl bis zu 2 Tonnen CO2 an.
Bei dem herkömmlichen Verfahren der Direktreduktion in Schachtöfen wird der Sauerstoff bei Temperaturen von über 1000 °C mit Erdgas aus dem Eisenerz entfernt, das für den Prozess vorher aufwendig pelletiert werden muss. Das Produkt des Verfahrens ist sogenannter Eisenschwamm, dieser wird weiter zu Rohstahl verarbeitet. Bei der Verwendung von Erdgas fällt immer noch etwa 1 Tonne CO2 pro Tonne Stahl an.
Was macht die Circored™ Pilot Anlage anders?
Das Circored™-Verfahren, eine firmeneigene Technologie von Metso, ermöglicht eine Reduktion unter der ausschließlichen Verwendung von Wasserstoff. Sie verfügt über elektrische Heizungen, um einen nahezu CO2-freien Betrieb zu ermöglichen.
In der CircoredTM-Pilotanlage werden in Zukunft eine Vielzahl von Eisenerzarten im Tonnenmaßstab getestet, wodurch zum einen Prozessdaten für die Konstruktion zukünftiger Anlagen im kommerziellen Maßstab gewonnen werden und zum anderen industrielle Versuche in vorhandenen Schmelzöfen durchgeführt werden können.
Eröffnungsfeierlichkeiten
Zur Eröffnung am 10.09.2025 gaben Pia Karhu (President Minerals), Mario Schulz (Vice President Delivery), Max Köpf (Director Services), Attaul Ahmad (Vice President Ferrous & Heat) aus der Geschäftsleitung von Metso kurze Grußworte. Markus Waltz von der KfW Bank erläuterte kurz Finanzierungsoptionen über die KfW Bank. Als positiven Abschluss erklärte Beven Xiberras von Rio Tinto in Australien, wieso sie als erste Kunden eine solche Anlage zu Versuchszwecken nutzen möchten.
Aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet in die Welt
Ein Verfahren, dass in Deutschland entwickelt wurde und nun von einem finnisch-deutschen Unternehmen in die Welt getragen wird, verändert eine der ältesten und umweltkritischsten Industrien – und das direkt aus unserem Nachhaltigen Gewerbegebiet heraus. Wir sind gespannt, was sich noch so alles in den nächsten Jahren bei der Metso, aber auch im restlichen nachhaltigen Gewerbegebiet bewegen wird.