Aktuelles

Rückblick STADTRADELN 2025

Unser Team „Nachhaltiges Gewerbegebiet“ hat mit 16 Radler:innen wieder am STADTRADELN des Klima-Bündnis teilgenommen. Wir sind insgesamt 3.884 km geradelt und haben damit den 91. Platz aller Teams in der Stadt Frankfurt am Main erreicht.

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Team „Nachhaltiges Gewerbegebiet“ geht wieder beim STADTRADELN an den Start

Das Standortbüro des Nachhaltigen Gewerbegebiets ruft auch dieses Jahr wieder zur Teilnahme am STADTRADELN des Klima-Bündnis auf. Radeln Sie vom 1. bis zum 21. Mai 2025 mit im Team „Nachhaltiges Gewerbegebiet“ für Klimaschutz, Gesundheit, lebenswertere Städte und Spaß im Team.  

Ihr Unternehmen kann ein eigenes Unterteam gründen. Dann treten die Unterteams in unserem Hauptteam „Nachhaltiges Gewerbegebiet“ gegeneinander an. Das Unterteam, das die meisten Kilometer radelt, erhält eine Urkunde auf dem Sommerfest des Nachhaltigen Gewerbegebiets. 

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Klimabildungslandschaften on Tour im Nachhaltigen Gewerbegebiet

Vom 19. bis 28. März 2025 finden in Frankfurt Bockenheim, Bornheim, Fechenheim, Seckbach und Sossenheim verschiedene Formate statt, die interessierte Zivilgesellschaft, engagierte Institutionen, kommunalen Klimaschutz und Unternehmen zusammenbringen, um sichtbar zu machen, welche Klimabildungsangebote in Frankfurt bereits existieren und welche innovativen Kooperationen auf dem Weg zu einer klimaschonenden Gesellschaft angebahnt werden können. Mehr Infos hier. 
 
Im Auftrag von Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Hessen baut ein Team aus Umweltlernen in Frankfurt am Main e. V. und Lust auf besser leben gGmbH eine von fünf Pilotregionen in Hessen mit vielen Partnerorganisationen auf. Die Klimabildungslandschaften sind eine zentrale Maßnahme des Klimaplans der Hessischen Landesregierung im Bereich „Bildung und Forschung“.  

In diesem Rahmen wird am 24.03.2025 eine Radtour im Frankfurter Osten veranstaltet, bei der auch die Demonstrationsprojekte und FFN-Mitgliedsunternehmen Carl Friederichs GmbH und Equinix (Germany) GmbH Stationen sein werden. An den jeweiligen Stationen stellen die teilnehmenden Akteure jeweils ihre Aktivitäten vor. Klimamanager Claus Lauth wird das Modellprojekt Nachhaltiges Gewerbegebiet vorstellen und dabei auf die vielfältigen Aktivitäten eingehen, mit denen das Gebiet gemeinsam mit den entsprechenden Akteuren nachhaltig weiterentwickelt wird. 

Sie sind herzlich eingeladen, an der Radtour mit Ihrem Fahrrad teilzunehmen. Start der Radtour ist um 15:30 Uhr bei der Equinix (Germany) GmbH in der Friesstraße 25-27, 60388 Frankfurt am Main. 

Bitte eigenes Fahrrad mitbringen. Bei Starkregen fällt die Tour aus. Anmeldung nicht nötig. Wer im Laufe der Tour dazustoßen möchte, kann Marlene Haas anrufen.

Marlene Haas (Lust auf besser leben), Kontakt: 0178 523 978 89

 Alle Stationen im Überblick: 

Equinix (Germany) GmbH – Rechenzentrum – Datenknoten als Klimaschützer? 

Sundays for Fecher – zwischen Aktivismus, Bildung und Performancekunst 

Quartiersmanagement Fechenheim-Nord goes Klimabildung – warum lokale Vernetzung wirkt 

Carl Friederichs GmbH – Karosseriebetrieb for Klimabildung – wie Unternehmen zu Bildungsakteuren werden oder Machen statt abwarten – Unternehmen auf der Überholspur! 

GemüseheldInnen e.V.  – Seniorenheim trifft Permakultur – warum Klimabildung mit Gemüse so gut funktioniert 

Fechenheimer Mainbogen – Naturschutz vor Ort – der Mainbogen als Klimabildungsort 

Die Radtour endet um 18:10 Uhr in der Bürgeler Straße in Fechenheim-Süd. 

Hier geht zum weiteren Programm im Rahmen der Klimabildungslandschaft Frankfurt. 

Noch ein Hinweis zum Schluss:  

Am Freitag, 28. März 2025 wird von 9:00 – 17:30 Uhr die Zukunftswerkstatt Klimabildungslandschaft im Senckenberg Forschungsinstitut, Festsaal im Jügelhaus, Mertonstraße 17, 60325 Frankfurt stattfinden. Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Zukunftswerkstatt: Welche guten Klimabildungsansätze finden wir bereits vor? Welche Bildungskonzepte inspirieren uns zum eigenen Handeln? Wie können wir Bildungskooperationen im Stadtteil stärken? Und wie können wir neue Zielgruppen erreichen? – ein Tag voller Inspiration, Austausch und gemeinsamer Gestaltung! 

Unternehmensstammtisch bei der frankfurter werkgemeinschaft (fwg) am 06.03.2025

Die benachbarten Unternehmen im Gewerbegebiet durch regelmäßige Unternehmensstammtische besser kennenlernen – das war ein Wunsch, der im Rahmen des Standort-Workshops im Nachhaltigen Gewerbegebiet von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern priorisiert wurde.

Zum Auftakt lud die frankfurter werkgemeinschaft (fwg) vergangenen Donnerstag zum ersten „Stammtisch auf Augenhöhe“ in ihre Räumlichkeiten ein und bot interessante Einblicke in die Organisation und ihre Tätigkeitsfelder. Bei einer Führung durch die Werkstätten wurden mitunter die Konfektionierungs- und Druckarbeiten der Organisation vorgestellt. Die Bandbreite der Aufträge erstreckt sich hierbei von kleinen Konfektionierungen und Druckaufträgen über 3D-Drucke bis hin zu komplexen Montagearbeiten an technischem Equipment.

Vielen Dank an das Team der fwg für die spannende Führung!

Der „Stammtisch auf Augenhöhe“ ist ein Veranstaltungsformat für Unternehmen im Nachhaltigen Gewerbegebiet, welches allen Interessierten die Möglichkeit bietet, das eigene Unternehmen vorzustellen sowie Einblicke in die vielfältige Unternehmenslandschaft am Standort zu erhalten.

Der nächste Unternehmensstammtisch findet am 03.04.2025 bei der Protagon e.V. statt.

Erfolgreiche 3. Ausbildungsmesse im Frankfurter Osten: 1300 Schülerinnen und Schüler entdecken Karrieremöglichkeiten

Ausbildungsmesse Februar 2025 im Nachhaltigen Gewerbegebiet 2025. Bildquelle: Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH 

Am Freitag, den 28.02.2025 war es wieder so weit: Bereits zum dritten Mal fand die Ausbildungsmesse im Frankfurter Osten in der Fabriksporthalle direkt im Nachhaltigen Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach statt. Nahezu 1300 Schülerinnen und Schüler nahmen das Angebot wahr, Unternehmen und Organisationen aus dem Frankfurter Osten kennenzulernen und sich – ganz im Sinne unseres Standortes – nachhaltig um ihre berufliche Zukunft zu kümmern.

An 45 Ständen konnten sich interessierte Schülerinnen und Schüler über rund 75 verschiedene Ausbildungsberufe informieren, sich austauschen und vor allem wichtige Erstkontakte mit potenziellen Arbeitgebern knüpfen. Dabei wurden mitunter erste Bewerbungsunterlagen eingereicht und Kontaktdaten ausgetauscht.

Unter den Gästen waren zudem Stadtverordneter Uwe Paulsen (Die Grünen), Andreas Frischkorn (Vorstand des Sportkreises Frankfurt) und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bernhard Grieb sowie Ansgar Roese, die in einem gemeinsamen Rundgang mit zahlreichen Unternehmen ins Gespräch kamen.

Organisiert wurde die Messe von der Standortinitiative Frankfurter Osten Nachhaltig (FFN) e. V. in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Ausstellern, Besucherinnen und Besuchern sowie bei allen Personen, die uns tatkräftig bei der Organisation und Durchführung unterstützt haben!

Weitere Informationen zur Ausbildungsmesse und zu den teilnehmenden Unternehmen finden Sie unter: https://frankfurter-osten.de/ausbildungsmesse/.

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.

„Ausbildungen sichern die Zukunft des Handwerks“ – Interview zur Ausbildungsmesse 2025

Er ist einer der engagiertesten Mitwirkenden der Standortinitiative FFN e.V. und ein international gefragter Experte: Matthias Hofmeister, Geschäftsführer des Steinmetzbesitzbetriebes Firma Hofmeister. In unserem Gespräch erzählt der Steinmetz-Meister und Steinbildhauer über die aktuellen Herausforderungen interessierte, junge Leute für offene Ausbildungsstellen zu finden – und warum gerade sein Beruf dennoch eine hohe Attraktivität bietet.

WFF: Matthias, wenn wir auf den Steinmetz-Beruf blicken, ist er für uns immer etwas Besonderes, da er so außerge-wöhnlich zu sein scheint. Du bist jetzt schon viele Jahre dabei, was fasziniert Dich daran?

Hofmeister: In der Tat, ich bin auch bis heute noch leidenschaftlicher Steinmetz-Meister. Einerseits sind die Materialien, mit denen man arbeitet, total spannend. Sie kommen aus der ganzen Welt, ob aus Europa oder auch Afrika, bis hin nach Amerika und Asien. Das Coole ist aber: Man sieht bei unserem Handwerk am Ende immer sein Produkt. Wäre ich jetzt Elektriker, verschwindet die Leitung vielleicht in der Wand. Ich hingegen kann mein Werk begutachten, ob es nun der Fußboden, die Fassade oder der Grabstein ist. Und zu dieser Vielfältigkeit kommt auch noch hinzu, dass mein Job spannend, kreativ, vielseitig ist und uns handwerklich fordert.

Wie blickst du derzeit auf das Thema Ausbildung, das in den vergangen Jahren ja häufig breit diskutiert wurde? Welche Herausforderungen gibt es Deines Erachtens?

Wir als Firma Hofmeister waren schon immer ein Ausbildungsbetrieb – und uns liegt das Thema Ausbildung grundsätzlich sehr am Herzen, denn nur sie sichert die Zukunft des Handwerkes. In unserem Berufsfeld haben wir noch einmal die besondere Herausforderung, dass der Beruf des Steinmetzes überwiegend unbekannt ist und es damit auch nur wenige Betriebe gibt. In ganz Deutschland sind es überhaupt nur etwas mehr als 5.000 Betriebe. Das hat gleichzeitig auch Auswirkungen auf die Ausbildungsstruktur.

Wodurch wird das deutlich?

Die Berufsschulen sind zentralisiert, man hat also als Auszubildende immer Blockunterricht. Das hat sich über die Jahre eingespielt und ist auch in unseren Arbeitsalltag und -rhythmus integriert. Das machen wir gerne, weil wir ein großer Freund des Dualsystems in Deutschland sind. Wir brauchen diese jungen Leute und suchen immer nach neuen, engagierten Mitarbeitenden. Das haben wir in den letzten Jahren auch verstärkt gemacht und versucht, den Interessenten den Beruf schmackhaft zu machen.

Dafür ist die Ausbildungsmesse im Frankfurter Osten natürlich eine gute Gelegenheit…

Absolut! Die Ausbildungsmesse ist unsere Chance, junge Leute direkt anzusprechen. Bei der ersten Ausgabe vor zwei Jahren konnten wir eine Nachwuchskraft für unsere Ausbildung gewinnen. Er ist schon im zweiten Lehrjahr und war eine echte Bereicherung für uns – wie alle, die sich für den Beruf des Steinmetzen entscheiden. Denn nur mit Nachwuchskräften sichern wir die Zukunft des Handwerks!

Welches Potential hat eine Ausbildungsmesse konkret auch für das Nachhaltige Gewerbegebiet?

Auf einer solchen Messe kommt man gezielt ins Gespräch mit jungen Menschen aus den Stadtteilen und der umliegenden Region. Und dementsprechend ist es nicht nur für uns als Standortinitiative spannend, sondern ist mithin auch attraktiv für die Unternehmen hier in der Region. Damit haben wir etwas geschaffen, was auch in den Folgejahren positiv betrachtet werden kann. Es ist schön zu sehen, dass die Ausbildungsmesse ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender vieler Unternehmen ist.

Lass uns abschließend noch auf eine Initiatorin der Ausbildungsmesse blicken: die Standortinitiative. Wie siehst Du die Standortinitiative?

In den letzten Jahren ist mit der Standortinitiative ein super tolles Netzwerk entstanden. Wir haben uns untereinander besser kennengelernt, neue Unternehmen dazugewonnen und erfahren, welche Ideen und Persönlichkeiten sich hinter den zahlrechen Firmen hier verstecken. Und wir unterstützen uns gerne, denn man freut sich doch Aufträge an Betriebe zu geben, die direkt um die Ecke sind. Gleichzeitig können wir stolz auf die gemeinsamen Projekte sein. Sei es Workshopveranstaltungen, der Clean-up-day oder die Ausbildungsmessen: Wir haben gemeinsam nachhaltige Ideen und Projekte initiiert, die weit über unser Gebiet Aufmerksamkeit geschaffen haben. Wenn wir es jetzt noch schaffen, auch in Richtung der Stadtpolitik ein bisschen sichtbarer zu werden, können wir in Zukunft noch mehr bewegen.

Lieber Matthias, vielen Dank für Deine Zeit und das angenehme Gespräch. Und viel Erfolg für die Ausbildungsmesse!

Matthias Hofmeister ist Steinmetz-Meister und als vereidigter Sachverständiger ein echter Experte in Sachen Naturstein. Der 57-Jährige führt die Firma Hofmeister in fünfter Generation, ein Betrieb, den es seit 1864 in Frankfurt am Main gibt, der seine Werkstatt und den Firmensitz seit Anfang der 60er-Jahre im Riederwald hat. In der Nähe des Frankfurter Hauptfriedhofs haben sie eine weitere Ausstellung. Hofmeister selbst engagiert sich seit vielen Jahren in der Standortinitiative – und ist mit seinen Kollegen auch auf der Ausbildungsmesse vertreten.

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