Unternehmen können von Solarenergie konkret durch Kosteneinsparungen und Fördermöglichkeiten profitieren. So lautet der Tenor einer vom Standortbüro des Nachhaltigen Gewerbegebiets und der Standortinitiative FFN e. V. am Donnerstag, 9. Oktober 2025 organisierten Informationsveranstaltung. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines Unternehmensstammtischs der Standortinitiative FFN e. V. statt. Wir bedanken uns bei der Frankfurter Werkgemeinschaft (fwg) für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Matthias Hofmeister, im Vorstand der Standortinitiative FFN e. V., stellte die Standortinitiative und das Format „Unternehmensstammtisch“ vor. Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez begrüßte die Teilnehmenden im Namen der Stadt. Sie betonte: „Solarenergie macht unabhängig von steigenden Energiekosten und fossilen Ressourcen. Sie sorgt für Preisstabilität und senkt die Betriebskosten durch effizienten Ressourceneinsatz. Damit leisten Unternehmen nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie CO2 einsparen, sondern profitieren auch wirtschaftlich und stärken zugleich ihr nachhaltiges Image. Ich freue mich über Ihr Engagement und Ihr Interesse. Genau das brauchen wir für eine klimaneutrale und lebenswerte Zukunft.“
An der gut besuchten Veranstaltung nahmen rund 20 Interessierte teil. Sie erhielten wichtige Informationen und Hilfestellungen rund um den Ausbau von Solarenergie in Unternehmen. Expert:innen unterschiedlicher Fachbereiche gaben einen umfassenden Überblick über die Vorteile von Photovoltaikanlagen, verfügbare Fördermöglichkeiten sowie unterschiedliche Betreibermodelle. Auch Beispiele aus der Praxis wurden vorgestellt.
Fachlichen Input lieferten unser Klimamanager Claus Lauth, Lukas Nikolai von der LandesEnergieAgentur Hessen, Markus Schaufler und Andreas Heming von der Frankfurter Bürgerenergie Genossenschaft. Steven Summa von der Mainova konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen, wurde aber von Claus Lauth vertreten. Frank Schülke von der Carl Friederichs GmbH und ebenfalls im Vorstand der Standortinitiative gab einen sehr positiven Erfahrungsbericht zur firmeneigenen PV-Anlage und Stromspeicher. Er konnte die Einsparungen im Strombereich eindrucksvoll mit Zahlen untermauern. Die PV-Anlage hat sich binnen sechs Jahren amortisiert und wenn man von den diesjährigen Zahlen ausgehen kann, amortisiert sich der Stromspeicher in fünf bis sechs Jahren. Interessent:innen können sich gerne bei Carl Friederichs von Herrn Schülke bis zum 31.01.2026 die Anlagen zeigen lassen.
Im Anschluss gab es Raum für Fragen und Austausch mit den Referenten.
Die Stadt Frankfurt unterstützt Antragsteller im Rahmen des Förderprogramms Klimabonus u. a. mit 20 bis 30-prozentigen Förderung für Photovoltaik-Anlagen.
Die bereits vorhandenen klimafreundlichen Energieerzeugungseinheiten wie Solaranlagen werden im ‚Grünen Kraftwerk‘ des Nachhaltigen Gewerbegebiets visualisiert. Hier kann man beobachten, wie das Nachhaltige Gewerbegebiet stetig nachhaltiger wird und die grün- und eigenerzeugte Strommenge steigt.
Die Präsentationen zur Veranstaltung sind in dieser Datei:
Link zur Pressemitteilung
Copyright Gruppenfoto: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Bernd Georg







