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Sport fürs Gewerbegebiet

Der Sportkreis Frankfurt hat sich als Mitglied der „Standortinitiative FFN“ (FrankFurter Osten Nachhaltig) angeschlossen. Die Standortinitiative ist Teil eines Pilotprojekts der Stadt Frankfurt, mit der sie das Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach sichern und weiterentwickeln möchte. Ziel ist es, das Gebiet stadt- und bundesweit zum Vorbild für weitere Areale zu entwickeln. Dafür möchte die Stadt, unter Federführung der Wirtschaftsförderung Frankfurt, unter anderem den CO2-Ausstoß senken und Verkehrswege sanieren, ultraschnelles Internet soll die Unternehmen künftig über Glasfaserkabel erreichen. Auch Gesundheits- und Sportangebote sollen zur Attraktivität des Standortes beitragen.

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Sperrung auf der Hanauer Landstraße ab 27. April 2019

Aufgrund von Baumaßnahmen (“Neckermannbrücke”)  kommt es zu einer Straßensperrung bzw. zu verkehrlichen Einschränkungen auf der Hanauer Landstraße zwischen Dieselstraße und Ernst-Heinkel-Straße in Fechenheim.

Im Zeitraum vom 15. April bis einschließlich 18. April 2019 steht lediglich eine Fahrspur in Fahrtrichtung Innenstadt zur Verfügung, da provisorische Oberleitungsmaste der Straßenbahn rück gebaut werden.

Zum Rückbau von zwei Asphaltrampen – die für die bauzeitliche Verkehrsführung benötigt wurden – in Fahrtrichtung Hanau, wird die Hanauer Landstraße im Bereich der “Neckermannbrücke” an einem Wochenende zwischen Dieselstraße und Ernst-Heinkel-Straße voll gesperrt.

Die Sperrung der Hanauer Landstraße in Fahrtrichtung Hanau beginnt am Samstag, den 27. April 2019 um 18:00 Uhr und endet am Montag, den 29. April 2019 um 5:00 Uhr.

Wir weisen darauf hin, dass der Straßenbahnbetrieb (Linie 11 und 12) durch die Maßnahme nicht beeinträchtigt wird. Für den Individualverkehr ist eine Umleitungsstrecke über die Dieselstraße, Carl-Benz-Straße, Adam-Opel-Straße und Ernst-Heinkel-Straße eingerichtet. Für Fußgänger und Radfahrer steht weiterhin ein Geh- und Radweg auf der Hanauer Landstraße zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.mainziel.de.

Rückblick: 1. Firmenbesuch bei Outotec GmbH & Co. KG

Mit diesem neuen Veranstaltungsformat möchte die Standortinitiative FFN e.V. Interessierten die Vielfalt Ihres Standortes näher bringen. Erster Gastgeber war Andreas Spies von der Outotec GmbH & Co. KG.

Die Outotec GmbH & Co. KG ist ein Teil der finnischen Outotec Oyj. Outotec entwickelt und liefert Technologien, Anlagen, Ausrüstung und Dienstleistungen für die metall- und mineralverarbeitende Industrie und die Branchen Chemie, Energie und Umwelt. Das Unternehmen hat Kunden in allen Erdteilen und verfügt über mehr als 30 Standorte weltweit. Outotecs Unternehmensleitbild ist: “Sustainable use of Earth‘s natural resources” – “Nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen der Erde”.

Andreas Spies führte die 18 Teilnehmer durch die experimentellen Anlagen und Einrichtungen des Forschungs- und Entwicklungszentrums Frankfurt. Hier werden Lücken in der Theorie durch experimentelle Versuchsarbeiten geschlossen. Den Besuchern hat er durch seine langjährige Tätigkeit eine umfassende Firmenbesichtigung mit spannenden Informationen geliefert. Die Forschungsarbeiten und Qualitätsprüfungen am Standort konnte er als Leiter der experimentellen Forschung in Frankfurt anregend den 18 Teilnehmern vermitteln.

Rückblick: 1. Mitgliederversammlung FFN e.V.

Am 12.02.2019 fand die 1. Mitgliederversammlung der Standortinitiative FFN e.V. in der Kantine der fwg (Cassellapark) statt. Knapp 40 Teilnehmer wurden von der Vorstandsvorsitzenden Stella Schulz-Nurtsch begrüßt. Es erfolgten u.a. eine Bericht für das abgelaufene Kalenderjahr, der Bericht des Kassierers sowie die Vorstellung der Vereinsziele für 2019.

Nach der offiziellen Mitgliederversammlung war Zeit für eine kleine Stärkung, ehe der Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt am Main Klaus Oesterling sich den Fragen der Mitgliedsunternehmen stellte. In dem fast zweistündigen Gespräch wurden viele Themen wie die grundsätzliche verkehrliche Situation, das Industriestraßenprogramm, der Riederwaldtunnel, die Nordmainische-S-Bahn oder das Dieselfahrverbot diskutiert. Die Standortinitiative wird nun einen Forderungskatalog erarbeiten, in welchem alle kleinen und großen Defizite aufgelistet werden sollen. Dieser soll anschließend an den Verkehrsdezernenten übergeben werden.

Sollten Sie bisher kein Mitglied in der Standortinitiative sein und sich dennoch für die Projekte interessieren, dann melden Sie sich am besten beim Newsletter an: https://frankfurter-osten.de/newsletter/

 

Eröffnung der „WERKSKÜCHE“ in der Friesstraße 20

Am 8. Oktober besuchte eine Delegation aus Standortmanagement und Standortinitiative FFN e.V. die Eröffnung der Werksküche Frankfurt in der Friesstraße 20 in Seckbach und übergab zur Begrüßung ein kleines Willkommenspräsent.

Das junge Team um die Leiter Kevin Schindler, Christian Ledesma-Müller und Milad Wardak hat hier die neueste Event- und Food Destination im Frankfurter Osten geschaffen. So bieten sie einerseits ein vielseitiges Frühstücks- und Mittagsangebot von Premium Pasta und Salaten bis hin zu deftiger und solider Hausmannskost in modernem, industriellem Ambiente an. Andererseits stehen 600qm inklusive zweier Außenbereiche für Veranstaltungen und Feiern jeder Art zur Verfügung. Darüber hinaus steht die Werksküche für hochqualitative Speisebelieferung und Catering. Für alle Gäste stehen direkt vor der Tür genügend Parkplätze zur Verfügung.

Die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und die Standortinitiative FFN e.V. freuen sich, dass sich die Werksküche im Gewerbegebiet niedergelassen hat und nun endlich eine hervorragende Möglichkeit zum Mittagessen und Verweilen für alle Unternehmen und Gäste in der Friesstraße bietet.

Die Werksküche ist neben der fwg-Kantine (Cassellastraße) und der Tatcraft Kantine (Gwinnerstraße) somit bereits die dritte erfolgreiche Kantineneröffnung innerhalb eines Jahres im Industrie- und Gewerbegebiet.

Pilotprojekt „Nachhaltiges Gewerbegebiet“: Standort im Osten Frankfurts startet mit eigener Standortinitiative durch

  • Erste Zwischenbilanz des Modellprojekts zwei Jahre nach Initiierung
  • Entwicklung nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien Hauptziel des Gebiets
  • Unternehmer formieren sich zur Standortinitiative FFN (FrankFurter Osten Nachhaltig)

Frankfurt am Main, 18. Juni 2018 – Den Standort nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien entwickeln: Zwei Jahre nach dem Startschuss und den Aufbauarbeiten des u. a. im Rahmen des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) geförderten Pilotprojekts hat das „Nachhaltige Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach“ eine erste Zwischenbilanz gezogen, Pläne für die Zukunft präsentiert und erstmals die neue Standortinitiative FFN (FrankFurter Osten Nachhaltig) vorgestellt. Damit tritt das deutschlandweit einzigartige Modellprojekt, das von der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH in Zusammenarbeit mit dem Energiereferat und dem Stadtplanungsamt mit eigenem Management geleitet wird, in die nächste Phase ein. Wirtschaftsdezernent Markus Frank beim Pressegespräch im Standortbüro im Cassellapark: „Die Idee des Nachhaltigen Gewerbegebiets ist es, dieses vielfältige Industrie-Areal im Osten der Stadt das nicht nur zu den größten, sondern auch ältesten der Stadt gehört, fit für die Zukunft zu machen, eine Alleinstellung zu schaffen und den Unternehmen, Eigentümern und Angestellten Mehrwert zu bieten. Doch um dies zu ermöglichen, müssen die Akteure vor Ort involviert werden. Diese Aufbauarbeit wurde in den vergangenen Jahren hervorragend geleistet. Es freut uns sehr, dass wir den Zusammenschluss der ersten 30 Unternehmer vor Ort zur Standortinitiative FFN nun bekannt geben können.“

2015 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, das Pilotprojekt Nachhaltiges Gewerbegebiet im Industrie- und Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach auf 185 Hektar Gesamtfläche umzusetzen. Das Gebiet erstreckt sich nördlich der Hanauer Landstraße bis zum Seckbacher Ried und zeichnet sich sowohl immer noch durch industrielle Nutzung, aber auch durch Einzelhandel, hochmoderne Kreativwirtschaft und kulturelle Einrichtungen wie der Klassikstadt aus, die in den vergangenen Jahren aus dem historischen Areal hervorgegangen sind. 2016 wurde durch die Wirtschaftsförderung für fünf Jahre ein Standortmanagement installiert, das vor Ort die Standortentwicklung koordiniert, moderiert und organisiert. Dem ökologischen Aspekt kommt dabei ein besonders wichtiger Teil zu. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, die ebenfalls am Pressegespräch teilnahm: „Wir wollen mit dem Nachhaltigen Gewerbegebiet ein Musterbeispiel dafür schaffen, wie auch Bestandsquartiere auf innovative Art und Weise nach ökologischen Kriterien transformiert werden können – immer mit dem Ziel, CO2-Emissionen drastisch einzusparen und Zukunftstechnologien, z. B. bei der Energiegewinnung zu nutzen.“

Planungsdezernent Mike Josef betonte in seinen Ausführungen, dass die Erfahrungen aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet in das Gewerbeflächenentwicklungsprogramm einfließen werden. „Die aktive Kommunikation zwischen den Unternehmen vor Ort und der Verwaltung ist ein elementarer Baustein für eine erfolgreiche kommunale Gewerbeflächenentwicklung. In der schnell wachsenden Stadt Frankfurt am Main müssen die knappen Gewerbeflächen möglichst effizient genutzt werden. Mit dem Standortmanagement im Nachhaltigen Gewerbegebiet entwickeln wir die Flächen zukunftsfähig und bedarfsgerecht“ sagte Mike Josef.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch das Stimulieren einer aktiven Unternehmerschaft vor Ort. Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt: „Seit dem Start 2016 ist es uns gelungen, die unterschiedlichen Unternehmen vor Ort im Rahmen von Unternehmerwerkstätten und regelmäßigen Veranstaltungen nicht nur untereinander bekannt zu machen, sondern über unseren Standortmanager Tobias Löser buchstäblich zu vernetzen, damit das Gebiet in Zukunft auch aus sich heraus leben. Dass wir das in diesem kurzen Zeitraum geschafft haben, freut uns sehr, zeigt aber auch, wie engagiert die unterschiedlichen Akteure vor Ort sind.“

Erste Erfolge sichtbar

Insgesamt 34 Maßnahmen aus den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales & Vernetzung sollen in den nächsten Jahren umgesetzt werden, darunter zum Beispiel die Steigerung des Grünflächenanteils oder die Ansiedlung neuer Unternehmen. Und bereits in den vergangenen beiden Jahren ist viel passiert. Im Oktober 2016 wurde beispielsweise das Standortbüro als zentrale Anlaufstelle für die Unternehmen und Anrainer vor Ort im historisch-modernen „Cassellapark“ ins Leben gerufen, das seitdem regelmäßige Projektgruppensitzungen veranstaltet, Interessierte zu Strategiesitzungen lud und die Anliegen des Areals gegenüber der Stadt vertritt. Mit der Besetzung eines Klimaschutzmanagers durch das Energiereferat wurde zudem ein kompetenter Ansprechpartner an Bord geholt, der derzeit in Kooperation mit der Zero Emission GmbH ein Klimaschutzteilkonzept erarbeitet und bereits eine Energie-Beratungskampagne für die Unternehmen vor Ort initiiert hat. Ein Hauptziel ist die Sanierung der Industriestraßen vor Ort. Allein hierfür hat die Stadt mehr als 50 Prozent ihres 75-Millionen-Euro-Topfes des städtischen Industriestraßenprogramms reserviert. Bis 2019 soll außerdem der Ausbau des Glasfasernetzes für ultraschnelles Internet komplett abgeschlossen sein.

Gemeinsam für das Nachhaltige Gewerbegebiet

Eine der zentralen Aufgaben des Standortmanagements war es zudem, den Weg für die Gründung einer Standortinitiative zu ebnen. In insgesamt vier Unternehmer-Werkstätten und zahllosen Strategie-Treffen hat sich innerhalb von nur zwei Jahren ein Kreis von 30 Unternehmern gefunden, die nun gemeinsam die Standortinitiative FFN (FrankFurter Osten Nachhaltig) gegründet haben. Dazu zählen unter anderen die Praunheimer Werkstätten gGmbH., Westfalia Eichmann GmbH, F. Hofmeister Marmor- und Granitwerk GmbH oder Helmut HAUG GmbH. Stella Stilgenbauer (Schulz & Souard GmbH), Vorstandsvorsitzende des neu gegründeten Vereins: „Ein Standort wie das Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach kann sich nur entwickeln, wenn alle an einem Strang ziehen. Und durch das Pilotprojekt haben wir die einmalige Chance, die Geschichte des Standorts mitzuschreiben. Das hat uns alle begeistert, und deshalb setzen wir uns auch alle für das Areal ein.“ So kann die Interessengemeinschaft künftig die städtebauliche Entwicklung des Gebiets mitbestimmen und wichtige Themen, zum Beispiel im Bereich Vermarktung und Kommunikation, gestalten.

Neue Website und eigener Auftritt

Beim Pressegespräch wurde auch das neue Logo der Standortinitiative und die überarbeitete Website unter https://frankfurter-osten.de/ vorgestellt. Beide spiegeln das grüne Profil des Areals wider und symbolisieren zugleich die Dynamik und Wandlungsfähigkeit einer der wenigen innerstädtischen Lagen mit Industrienutzung. Die Website bietet hohen Informationswert und soll den Unternehmen vor Ort über das Unternehmensverzeichnis zudem als wichtige Präsentationsfläche dienen.

Das Nachhaltige Gewerbegebiet zählt mit rund 550 Unternehmen und über 7.000 sozialver-sicherungspflichtig Beschäftigten zu den größten Industrie- und Gewerbegebieten der Main-metropole. Neben der guten ÖPNV-Anbindung mit zwei U-Bahn- (U4, U7) und einer eigenen Tramlinie (11) verfügt das Gebiet auch über einen Schnellanschluss an die Autobahnen A66 und A661. Einkaufsmöglichkeiten, Nahversorgung und auch Sport- und Freizeitflächen sowie die Nähe zum Frankfurter Grüngürtel runden das Profil ab.

Download: Pilotprojekt Nachhaltiges-Gewerbegebiet Konzeptpapier